DRÜ Weekend 2003

Um 10 Uhr 30 war es wieder einmal soweit. Wir trafen uns beim Pestalozzi-Schulhaus zu unserem Mannschaftsweekend, kurz DRÜ-Weekend. Wir waren eine Gruppe von 16 Teilnehmern, eine Steigerung gegenüber letztem Jahr! Bis auf Ruedi hatte niemand eine Ahnung was uns an diesem Weekend alles erwarten würde. Doch dann gab Ruedi das erste Ziel bekannt, die Autobahnraststätte in Münsingen für einen Kaffeestop!
Also verteilten wir uns auf drei Autos (Anm. d. Red.: alles Renault Espace!!! Wird Wacker von Renault gesponsert?) und fuhren los. Nach der Kaffeepause gab Ruedi den ersten Event bekannt, eine Stunde KART fahren auf der Kartbahn in Lyss. Die Freude war gross, Päcsu Beeri fiel Ruedi sogar um den Hals!
In Lyss angekommen, fassten wir Overalls und Helme und verteilten uns auf die bereitstehenden KARTS. Wir hatten die gesamte Strecke während einer Stunde für uns alleine, so dass wir uns so richtig austoben konnten.

Tinu Hebler amtete als Sportfotograf am Rande der Strecke! Herzlichen Dank dafür Tinu!

Kart Bericht

Datum: 6. September 2003
Strecke: Kartbahn Kappelen AG in Lyss
Länge: 600
Streckenrekord Qualifikation 2003: 24.758
Streckenrekord Rennen 2003: 24.332 s

Qualifikationsbericht

Die Qualifikation dauerte 30 Minuten. Während dieser Zeit hatten die Fahrer Zeit, die Ideallinie auf der gesamten Strecke kennenzulernen. Es wurden die Limiten gesucht und Überholmanöver geübt. Der Eine oder Andere stand auch mal quer auf der Strecke. Jeder versuchte natürlich die schnellste Runde in den Asphalt zu brennen, doch es kann nur einen Schnellsten geben!
Sein Name: Luginbühl, Pascal Luginbühl
Er liess sämtliche Konkurrenten hinter sich, doch fürs Rennen hats ihm nichts gebracht! Die Strecke wurde nach dem Zufallsprinzip vom Rennleiter gesperrt und die KARTS aufkolonniert.

Ergebnisse der Qualifikation

RangFahrerKart-Nr.Beste RundeDifferenzMax. Speed
01Pascal Luginbühl1836.662 s0.000 s58.91 km/h
02Rolf Peter0336.676 s0.014 s58.89 km/h
03Jürg Sieber0436.721 s0.059 s58.82 km/h
04Andreas Gassner0236.863 s0.201 s58.59 km/h
05Roland Schneiter2736.922 s0.260 s58.50 km/h
06Andreja Jovanovic0536.927 s0.265 s58.49 km/h
07Joachim Müller2437.088 s0.426 s58.23 km/h
08Ruedi Badertscher1737.131 s0.469 s58.17 km/h
09Rolf Sigg2537.221 s0.559 s58.03 km/h
10Pascal Beeri2937.242 s0.580 s57.99 km/h
11Peter Wildhaber2037.288 s0.626 s57.92 km/h
12René Liechti2337.427 s0.765 s57.71 km/h
13Ralph Eschle1437.622 s0.960 s57.41 km/h
14Hans Portner2838.103 s1.441 s56.68 km/h
15Thomas Sorgen3440.782 s4.120 s52.96 km/h

Rennbericht

Das Rennen wurde durch den Rennleiter mit der Flagge freigegeben und die Fahrer preschten wie die Irren auf die erste Haarnadelkurve zu. Es wurde gedrängelt und geschoben, doch irgendwie schafften es alle ohne grössere Probleme durch diese heikle Passage. Doch einige Fahrer wurden mit fortwährender Dauer des Rennens immer übermütiger und es kam kribbligen Überholmanövern. Autos wühlten sich durchs Kiesbett, dass die Steine nur so durch die Luft flogen, Autos wurden auf dem Rasen parkiert und in minutenlanger Mühe wieder flott gekriegt. Nach einem Dreher musste man zwangsläufig das gesamte Feld passieren lassen, um nicht eine Karambollage auszulösen. Ein anderer suchte die Boxengasse auf, um das Gefährt zu wechseln, nachdem ein Brems- und Ausweichmanöver misslungen war und der linke Hinterreifen in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Der Abbruch des Rennens wurde jedoch durch den Massencrash in Kurve 4 (bei Boxengassausfahrt) provoziert. Danach wurden sämtlichen Fahrern die Motorleistungen auf Standgas zurückgeschraubt. Sämtliche in den Unfall verwickelten Fahrer, deren Namen bekannt sind, überstanden den Crash ohne Verletzungen bis auf einen heftigen Brummschädel.

Rennergebnisse

RangFahrerKart-Nr.Beste RundeRundenMax. Speed
01Rolf Peter0336.579 s4259.05 km/h
02Jürg Sieber0436.658 s4158.92 km/h
03Andreas Gassner0236.656 s4058.92 km/h
04René Liechti2337.308 s4057.89 km/h
05Pascal Luginbühl1836.404 s4059.33 km/h
06Rolf Sigg2536.696 s4058.86 km/h
07Roland Schneiter2737.014 s3958.35 km/h
08Ruedi Badertscher1737.011 s3958.36 km/h
09Andreja Jovanovic0536.488 s3959.19 km/h
10Pascal Beeri2936.957 s3958.44 km/h
11Peter Wildhaber2037.319 s3857.87 km/h
12Hans Portner2837.655 s3757.36 km/h
13Thomas Sorgen3440.527 s3653.29 km/h
14Joachim Müller24 / 3337.129 s31 / 658.17 km/h
15Ralph Eschle1436.952 s2758.45 km/h

Das Klassement aus dem Zeitmesssystem muss mit Vorsicht genossen werden, da nach dem Unfall nochmals gefahren wurde, diese Runden jedoch nicht mehr von allen rennmässig absolviert wurden.

Golf Bericht

Während zwei Stunden wurden wir von Golflehrerin Joanne Walley in die Geheimnisse des Golfsports eingeweiht. Die wichtigste Erkenntnis für uns Handballer war, dass es im Golf für einen weiten Abschlag nicht vor allem Kraft, sondern viel Gefühl erfordert! Joanne erklärte uns zuerst das Material, das zum Golfen benötigt wird. Es gibt im Ganzen zirka 12 Schläger für alle möglichen Distanzen und Boden-Unterlagen.
Als erstes versuchten wir uns auf der Driving Ranch, wo wir jede Menge Bälle ins Grün knallen konnten. Mit richtiger Schläger- und Körperhaltung erreichten wir schon beachtliche Weiten. Allerdings gingen die Bälle häufig nicht in die Richtung, die wir treffen wollten.
Nachdem wir nahezu alle Golfbälle ins Grün geschossen hatten, gingen wir auf die 6-Loch-Anlage. Dort erklärte uns Joanne, wie die Schläge gezählt werden und was Par, Birdie, Bogie, Handicap, etc. bedeutet. Sie demonstrierte auf zwei Bahnen wie man so schnell wie möglich vom Abschlagpunkt übers Fairway zum Putting Green gelangt. Sogar einen Schlag aus dem Sandbunker führte sie uns vor, nachdem der Ball unfreiwillig im Bunker vor dem Green gelandet war!
Zum Schluss der Golfstunden konnten wir uns auf dem Putting-Trainingsgelände mit 9 Löchern miteinander messen. Jeweils zu zweit absolvierten wir die 9 Löcher wie wenn wir Minigolf spielen würden, mit dem Unterschied, dass wir auf Rasen spielten und die Putting-Schläger mehr Masse hatten.
Auch hier gab es natürlich ein Schlussklassement!

Score-Karte Putting-Green Golfpark Moossee (9 Löcher)

RangSpieler# 1# 2# 3# 4# 5# 6# 7# 8# 9Total
01Rolf Peter33231121218
02Roland Schneiter33221221319
02René Liechti22222132319
04Ruedi Badertscher33232311220
04Pascal Luginbühl22232232220
04Hans Portner22223241220
07Thomas Sorgen43222122321
08Martin Hebler23322133423
09Joachim Müller34322232324
09Ralph Eschle33224341224
09Andreas Gassner33333223224
12Peter Wildhaber53233322225
12Rolf Sigg33332333225
14Jürg Sieber23342244226
15Pascal Beeri33364421430
16Andreja Jovanovic33232444833

Zum Abschluss dieses ebenfalls gelungenen Events genehmigten wir nochmals eine Runde Getränke im Golf-Clubhaus.

Unterkunft

Doch jetzt kam der Hammer des Weekends! Ruedi verriet uns, wo der „pflegige“ Teil des Weekends stattfinden sollte. Er entschudigte sich dafür, dass ihm nichts neues eingefallen sei und wir deshalb wie letztes Jahr im Lansgasthof im Bumbach nächtigen würden. Dieser Vorschlag wurde mit Jubel einstimmig angenommen. Die Bäuche begannen sofort zu knurren beim Gedanken an das Superessen des letzten Jahres! Also los in die Autos und ab in Richtung Emmental!
Im Bumbach angekommen, bezogen wir unsere Schlafräume und begannen von den Strapazen des Nachmittags zu erholen, sei das beim Bier und US Open, Töggelikasten oder Dartpfeile werfen! Es braucht hierzu keinen grossen zusätzlichen Kommentar. Der nächste Fixpunkt war die grosse Tischtafel wo wir uns zum Nachtessen wieder trafen.

Das Menü

***********************
gemischter Salat
***********************
Rinds-Medaillon
mit
div. Gemüse, Nüdeli und
Kroketten

***********************
Bumbacher Meringue
mit Glace und Rahm

Zum Essen kann man nur Eines sagen: Weltklasse!
Ruedi gab nur kurz den nächsten Programmpunkt bekannt: Frühstück ab 9 Uhr 30!
Mit unseren vollen Mägen, mussten wir wieder etwas aktiv werden, damit wir vor lauter Verdauen nicht einschliefen. Also zurück zu Töggelikasten, Dart, Spielautomaten und Jass! So beschäftigten wir uns den ganzen Abend bis weit in die Nacht hinein. Um 00 Uhr 30 verschoben wir uns in Richtung „Discokeller“ des Gasthofes. Die Musik war nicht schlecht, doch die Besucher waren zu 90 % vom DRÜ! Doch wir konnten uns auch dort ohne Probleme vergnügen. Für die ganz Angefressenen fand sich auch dort ein Dart-Automat! Doch die meisten begnügten sich mit Drinks von der Bar und vertieften sich in Gespräche, die von Filmkultur bis zu globalen politisch tiefgründigen Problemen reichten. Morgens um DRÜ verzogen sich auch die letzten Richtung Matratze, um am Kissen zu horchen.
Das Frühstück am Sonntagmorgen wurde in Raten besucht, währenddem einige schon das schöne Wetter und die Ruhe des Tals genossen, wälzten sich die letzten aus dem Bett und boten köstliche Bilder am Fenster. Für den Zeitvertrieb sorgten wiederum die Automaten und ein für viele neues Spiel, welches Piwi mitgebracht hatte. Eigentlich heisst dieses Spiel „6 nimmt!“ doch der Übername „Hornochsen“ sagt alles über das Spiel aus. Anyway es gibt immer viel zu lachen bei diesem Spiel, vor allem wenn man sich eine Strategie zurechtlegt, obwohl keine Strategie etws nützt!
Doch auch dieses Weekend ging einmal zu Ende und so verluden wir unser Gepäck auf die Renaults und fuhren wieder Richtung Thun,  wo dann alle wieder in den Alltag eintauchen mussten! Doch das Weekend bleibt hoffentlich allen in guter Erinnerung!

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen:
Herzlichen Dank, Ruedi für die geniale Organisation des Weekends. Die Überraschungen sind gelungen!
Joachim Müller 2003


Search


Categories


Recent Posts


Tags