25. -27. August 2006 Le Bouveret
Wir schrieben den 25. August 2006. Da trafen sich 18 verwegene Jungs, sich erneut wie jedes Jahr in ein abenteuerliches Wochenende zu stürzen! Wie immer wussten wir nicht was alles geschehen würde. Erst als alle versammelt waren, verkündete uns Rüedu wo unser erster Boxenstopp sein würde. Und dies war wörtlich gemeint! Wir füllten die 3 Autos und machten uns auf den Weg in Richtung Muntelier zur Indoor Kartbahn! Dort angekommen gabs zum ersten Mal etwas Flüssiges zur Erfrischung. Und dann gings los; ab in die Overalls, einen Helm und ein Paar Handschuhe schnappen und ab in die Boxengasse zur Fahrzeugfassung. Zuerst gings auf einige Aufwärmrunden zum eingewöhnen und um die Tücken der Strecke kennen zu lernen. Doch wir konnten uns natürlich nicht wirklich zurückhalten und so kam es schon in dieser Phase zu vielen Drehern und Abdrängungen. Danach gabs eine kurze Pause bevors zum Qualifying kam. Nun galt es die bestmögliche Startposition herauszufahren. Und spätestens jetzt wars vorbei mit den Nettigkeiten. „Jeder“ war am Schluss der Meinung, dass er in seiner schnellsten Runde eingebremst worden sei. Jaja wir beschwerten uns wie die Grossen! Genützt hats allerdings nicht, die FIA ist nicht mit Strafversetzungen auf hintere Startplätze eingeschritten! Nun wurde es also Ernst. Wir stellten uns auf unsere Startplätze und dann wurde das Rennen gestartet. Und schon in der ersten Kurve krachte es gewaltig! Zum Teil preschten 4 Karts nebeneinander auf die Haarnadel zu und das konnte nun ja nicht gutgehen. Also gab es ziemlich viele Berührungen und einige Titelanwärter mussten schon nach der ersten Kurve ihre Hoffnungen begraben weil sie hoffnungslos zurückfielen. Wie auch immer, am Schluss ergab sich folgendes Schlussklassement:
| Fahrer | Rangierung | Schnellste Rennrunde |
| Badertscher Ruedi | 1 | 34.983 |
| Darmstädter Brian | 2 | 35.334 |
| Liechti René | 3 | 35.457 |
| Schneiter Roland | 4 | 35.695 |
| Wildhaber Peter | 5 | 35.641 |
| Luginbühl Pascal | 6 | 35.358 |
| Peter Rolf | 7 | 35.134 |
| Hilpert Daniel | 8 | 36.008 |
| Klopfenstein Alexander | 9 | 35.843 |
| Studach Tobias | 10 | 36.795 |
| Bach Ueli | 11 | 35.044 |
| Beeri Pascal | 12 | 36.419 |
| Müller Joachim | 13 | 36.887 |
| Portner Hans | 14 | 36.909 |
| Sorgen Thomas | 15 | 38.475 |
| Eschle Ralph | 16 | 41.542 |
Nach kurzer Erholungsphase erfuhren wir wo wir an diesem Wochenende unser Hotel beziehen würden. Es ging nach Le Bouveret an den Genfersee! Dies war schon seit mehreren Jahren immer ein Ziel der Spekulationen gewesen. Nun wurde es also Tatsache. Bei der Ankunft wurden die Hotelzimmer bezogen und dann stand auch schon das Nachtessen auf dem Programm, Piccata mit Spaghetti! Genau das Richtige nach dem schweisstreibenden Nachmittagsprogamm! Mittlerweile waren auch die zwei fehlenden Teilnehmer Pädu und Sigi eingetroffen. Am Abend wurden wir aufgefordert, eine etwas galantere Bekleidung zu wählen als fürs Kartfahren, was man auf den Fotos gut sehen kann. Es ging nämlich ab ins Casino nach Evian. Dort angekommen sahen wir uns zuerst mal etwas an den Spieltischen um und mussten uns von den Jetonpreisen erholen. Mindesteinsatz 5€!! Als erster traute sich natürlich unser Spielkönig Housi an den BlackJack-Tisch, gefolgt von René. Ein älterer Herr am Roulettetisch sorgte für Unterhaltung indem er mehrere Tausender-€ Jetons auf den Tisch warf und verzockte. So nach und nach begann auch der Rest von uns zu spielen egal ob Roulette, BlackJack oder an einem der zig Automaten im anderen Teil des Casinos. Unser Gewinner des Abends war Töbu, der mit cooler Mine einfach mal auf die 34? setzte und prompt den 36fachen Gewinn erzielte!
Anschliessend fuhren wir zurück ins Hotel und erfuhren, dass wir am Samstag den Tag im Aquapark verbringen würden. Also machten wir uns am Vormittag wie eine Schulklasse auf den Fussmarsch Richtung Park. Die Erstehung der Billetts war etwas chaotisch, da die KassierInnen nicht wirklich effizient waren. Doch schlussendlich waren wir drin und los gings auf die Rutschbahnen mit und ohne Ringe, auf Bahnen mit Trichter, in welchem gemessen wurde wer vom DRÜ mehr Runden drehen kann. Keine Ahnung mehr, wer gewonnen hat aber es waren an die 8 oder 9 Runden vor dem Plumps ins Becken. Wir hatten einen kindischen Spass daran BadermeisterInnen nass zu spritzen, was diese nicht so witzig fanden wie wir, warum bloss??? Am Ende hatten einige ziemlich errötete Rücken- und Beckenpartien vom vielen Rutschen über die Rutschbahnen. Gegen Ende des Besuches fanden sich wie von einem Magneten angezogen, praktisch alle vom DRÜ an der PoolBar ein. Das ist schon fast ein DRÜsches Naturgesetz um nicht zu sagen Axiom:“Warte lange genug und du findest sicher einen an der Bar!“
Danach war eine kurze Regenerationsphase angesagt im Hotel, was die meisten dazu nutzten irgendeinem Kartenspiel zu fröhnen. Die Fahrer hatten noch einen kleinen Zusatzauftrag. Sie parkten die Autos in Montreux, damit wir am Abend irgendwie nach Hause kommen konnten. Wir gingen nämlich mit dem Schiff von Le Bouveret nach Montreux um dort bei einem gemütlichen Italiener zu speisen. An der Seepromenade kamen wir davor am Deep Purple-„Denkmal“ vorbei, was Einen zu papstähnlichen Regungen verleiten liess (siehe Fotogalerie 2)! Nach dem genialen Nachtessen kamen wir beim Verdauungsspaziergang am Casino von Montreux vorbei und da bekamen Einige plötzlich Entziehungserscheinungen oder waren es erste Anzeichen von Spielsucht? Nein so dramatisch war noch nicht! Aber einige hatten genug vom Spielen oder keine ID dabei und so machte sich dei erste Gruppe auf den Weg zurück ins Hotel. Der Rest blieb noch etwas im Casino und verzockte nochmals ein bisschen Geld; bis auf Herr Studach, der offensichtlich schon wieder einen kleinen Gewinn einstreichen konnte. Flick doch damit mal dein Auto, Mann!
Am Sonntag war dann eigentlich nach der Rückfahrt vorgesehen, in Heimberg noch einige ruhige Kügelchen in Form von Minigolf zu schieben. Doch angesichts des unsicheren Wetters entschieden wir, dass wir direkt „nach Hause“ fahren und uns dort noch etwas genehmigen würden. Auch dort hatten einige noch nicht genug vom Spielen und nahmen nochmals die Jasskarten hervor. Am frühen Nachmittag löste sich dann das Weekend in Schall und Rauch auf….
Wie immer an dieser Stelle möchten wir dem Organisator Rüedu ganz herzlich danken! Und das soll keine alljährliche Floskel am Schluss des Berichts sein, denn so eine Vorbereitung ist mit viel Aufwand verbunden!