Dieses Wochenende wurde durch unseren RvA organisiert und minutiös umgesetzt. Eingeladenwurden alle vom 3nach3 und vom aktuellen Drü. Erschienen sind: RvA (Rolä), Böhni, Keule, Uele,Lützu, Herby, Alex, Piwi, Brian, Pädu, Lugi und Kusi.
Dank den Beziehungen von Rolä wurden wir von ihm mit einem Schulbus herumkutschiert. Sein Navigator Keule führte uns fehlerfrei von Station zu Station.
Aber weil einige der Teilnehmer, schon ewig nicht mehr zu so einem Treffen gekommen waren, gab es beim Bahnhof Thun schon die erste schwerwiegende Verzögerung. Weil wir so lange plauderten, reichte es nicht mehr für einen Kaffee und wir mussten direkt (mit einer kleinen Pinkelpause) zum «Raceland» in Weil am Rhein geführt werden. Fast pünktlich auf die Minute trafen wir dort ein und jeder durfte sich registrieren, damit auch jeder seine Fahrlizenz bekam. Dass der Besitzer des Ladens ein Freak war (positiv gemeint), sah man nicht nur an den unglaublich vielen Pokalen, die in jeder Ecke standen. Und Ecken hatte es viele! Zudem sah man es in seinem Gesicht, weil sein Schnauzer an
den Enden ähnlich runde Enden aufwies, wie die Räder der Rennboliden. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und instruiert, wie wir zu fahren hätten. Beide Gruppen vollführten ein Training und danach ein Qualifying. Beide Male stellte sich heraus, dass das Rennen wohl von Brian oder Pädu entschieden würde, mit Keule und Herby als Mitfavoriten.
Nach einer kleinen Stärkung mit einer speziellen Bohle und Chips, ging es dann ins Rennen. Es gab etwas ein Chaos bei der Startaufstellung, da wir zuerst wieder in den beiden Gruppen eingeteilt waren, doch schliesslich fuhren wir alle 12 gegeneinander entsprechend dem Qualifying. Ein
umkämpftes Rennen boten sich vor allem Keule und Herby, die durch die Rennleitung und der blauen Fahne immer wieder die Plätze tauschen mussten.
Unfallfrei und fröhlich erreichten alle leicht durchnässt das Ziel. Es gab noch eine feierliche Siegerehrung mit Podest, Pokal und Nationalhymne. Klarer Sieger wurde Pädu vor Brian. Dahinter folgte Keule, der knapp vor Herby ins Ziel kam.
Nun konnten wir ein reichhaltiges Salatbuffet anfangen und Fleischplatten plündern. Das Fleisch durften wir auf den Tartarenhüten braten, zusammen mit etwas Gemüse. Die Pommes waren auch willkommen, wie das Bier. Als das Dessert aufgetischt worden war, waren die meisten draussen, dennoch wurde auch das brav aufgegessen.
Anschliessend durften wir die Treppe runter gehen, wo sich die Bowlinganlage befand. Diese war schon älteren Jahrgangs, doch passte durchwegs zu uns, da wir alle es ja mittlerweile auch schon sind. Das Trinken half zwar nicht unbedingt bei der Zielgenauigkeit, aber bei der Gemütslage. Nach zwei Runden mussten wir beinahe fluchtartig das Gebäude verlassen, weil wir eigentlich schon hätten im Hotel einchecken sollen. Das Hotel «Silo» heisst so, weil es das mal war. Uns gefiel diese architektonische Umnutzung. Ein ehemaliger Kollege dieser Arbeiterzunft, hätte bestimmt uns was dazu sagen können, aber wir lassen uns ja bekanntlich nicht alles sagen!
Es blieb uns nicht viel Zeit, denn das Essen wartete mitten in der Stadt. Doch für eine Dusche reichte es noch. Mit dem Bus des städtischen ÖVs und dem (probierets uf Baseldütsch) Trämle fuhren wir zum Baarfi (Barfüsserplatz). Dort wurden wir mit Salat, Baslergschnätzeltes und Fäldschlösslibier verpflegt. Zum Dessert gab es einen Apfelkuchen. Es war sehr lecker und sehr sättigend. Beim anschliessenden Kaffee oder weiterem Bier vor dem Restaurant, stellten wir bald mal alle fest, dass dieser Platz ein unglaublich bevölkerter Platz war. Aber Angst zu haben brauchten wir nicht. Die Polizei fuhr sehr regelmässig mit gepanzerten Fahrzeugen an uns vorbei. Anschliessend versuchten wir ein ruhigeres Plätzchen zu finden und gingen dafür in die Fussgängerzone. Dort waren sämtliche Stühle, die es in Basel gab, aufgestellt. Schliesslich fanden wir auch einen Tisch und drei weitere, die wir kurzerhand zusammen stellten, damit wir in Ruhe den
Passantinnen nachglüschteln, eh nai… sorry bewundern oder belächeln konnten. Plötzlich waren Drinks gefragt und nicht mehr Bier. (Warum eigentlich?) Auf dem Rückweg trafen wir noch auf einen Gesellen der unangenehmeren Art, doch der nahm schliesslich die Weiterfahrt und wir stiegen aus, damit wir zur wohlverdienten Ruhe uns niederlegen konnten. Dauerhafte Nebengeräusche gab es zwar, aber ja nu.
Nach dem Frühstück, wo es nur einen Kaffee (!) pro Person gab. Fuhren wir frohen Mutes von Basel weg und landeten sicher in der Badi von Solothurn. Dort konnten wir den Koffeinkonsum sogleich nachholen. Danach durften wir jassen, schlafen, schüttele, beachen, in der Aare bädelä und natürlich essen. Jeder konnte tun, wonach ihm gerade beliebte. Und dazu gab es natürlich immer wieder philosophische Unterhaltung, wie das ganze Wochenende hindurch.
Glücklich und zufrieden wurden wir wieder in Thun ausgeladen, damit wir wieder zurück in den Alltag zurückkehren konnten… Piwi hat sich dazu bereit erklärt, nächstes Jahr ein ähnlich denkwürdiges WOchenende zu organisieren. Dir sei dafür schon mal gedankt. Danke Rolä für alles, was du getan hast, es war ein sehr gelungenes Wochenende, du hast das perfekt gemacht. Und danke auch an Keule und Pädu, die tatkräftig mitgeholfen haben, sowie denen, die ich vergessen habe.
U Merci 1000ig aune wo si derbi gsy. Ou wes itz 3nach3 heisst, äs isch immer no zfridä!
Alex Klopfenstein