DRÜ Weekend 2005

26.-28. August 2005 in Singen (D)

Am Freitagnachmittag um 13 Uhr 45 war es wieder einmal soweit. Eines der Highlights des Jahres für unsere Mannschaft war Realität geworden!

DRÜ-WEEKEND TIME!Ruedi Badertscher hatte wieder ganz besondere Events organisiert! Wir stiegen in den Zug in Richtung Zürich, doch unser Reiseziel wussten wir bis dahin noch immer nicht. Im Zug packten unsere Zocker sofort das runde, grüne Spielgerät mit Würfeln aus, das früher schon für viel Verzweiflung sorgte, gäu Lugi! Wir näherten uns immer mehr der deutschen Grenze und passierten diese schliesslich in Richtung Singen. In Singen angekommen bezogen wir unsere Hotelzimmer in Bahnhofnähe. Danach gings ab auf die Gartenterrasse zum wohlverdienten 1. Bier nach dieser langen Reise! Dort blieben wir sitzen bis nach dem Dessert! Es war ein lauer Spätsommerabend, so richtig zum geniessen. Also machten wir uns auf, um Singen etwas unsicher zu machen. Doch wir fanden nichts spezielles in Sachen Bars und so hockten wir uns irgendwo in der Fussgängezone auf die Terrasse eines Restaurants. Dort wurden wir von einer Polterabend-Frauengruppe aufgemischt, die uns irgendwelche unnützen Dinge andrehen wollten. Nach dem Abstecher in eine Bar am Bahnhof löste sich unsere Gruppe in Richtung Hotel auf. Schliesslich wurde uns angedroht der nächste Tag werde ein bisschen anstrengender, ganz im Sinne des Weekend-Mottos „easy, leicht sportlich, sportlich, Event“.

Am nächsten Morgen waren alle pünktlich bereit zum 1. Event des Weekends. Dafür bestiegen wir den Bus und fuhren zurück in Richtung Schweiz, genauer gesagt nach Stein am Rhein. Dort marschierten wir ein Stück den Fluss aufwärts und wurden von einem Herrn mit ganz vielen Kanus begrüsst. Da wurden gleich Erinnerungen wach ans Drachenbootrennen (siehe unter Galerien!) im Jahre 2002! Nach kurzem Theorieblock wagten wir uns jeweils zu zweit in so ein Kanu. Und das sah doch eigentlich bei allen ganz gut aus. Also machten wir uns nach ein paar Übungsrunden auf flussabwärts in Richtung Diessenhofen. Das Wetter war perfekt für diese Flussfahrt und so kamen wir ziemlich ins Schwitzen. Nach ca. 3 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht und wir waren noch komplett, auch in Sachen Kanus und Paddel. Jetzt war es Zeit, den Hunger zu stillen und dies taten wir direkt am Ufer des Rheins und sahen einigen älteren Semestern bewundernd zu wie sie den Fluss aufwärts kamen in Pontonierbooten. Sie steuerten seelenruhig quer über den Fluss um danach ihre Boote zu füllen mit einem Frauenturnverein. Was für ein Tumult!

Nach dem „Lunch“ gings dann weiter ganz im Sinne von: „das Wandern ist des Müller’s Lust“ ;-). Wir nahmen den Weg nach Schaffhausen zu Fuss in Angriff. Das war nun der sportliche Teil des Weekends. Und tatsächlich hatte es der Weg in sich. Einige haute es aus den Schuhen als wir auch am Rhein die Auswirkungen des Hochwassers zu spüren bekamen. Doch der Spass fing erst an als wir nach dem Intermezzo ohne Schuhe oder mit nassen Schuhen dabei zusahen, wie Sigi beim Schuhe anziehen gegen die Tücken der Wellen eines Kursschiffes kämpfen musste. Das Ganze endete mit einem nassen Hosenboden für Sigi und einigen Lachmuskelattacken unsererseits! Sorry Sigi! In Schaffhausen stiegen wir dann wieder in den Zug nach Singen. Dort gabs etwas Regenerationszeit nach dem intensiven aber tollen Tag am Wasser. Das Lokal für das Nachtessen hatte Rüedu vorher bereits rekognosziert und wieder mal einen Volltreffer gelandet! Wir schlemmten wie Könige, es war schlicht grandios! Mit vollem Bauch verliessen wir das Lokal und schlenderten durch die Fussgängerzone. Irgendwo setzten wir uns in eine Gartenbeiz und bestellten unsere Drinks. Und dann passierte es; die Meute wurde übermütig und begann mit Eis um sich zu werfen. Dies wär ja noch gegangen wenn dadurch nicht ein unbescholtener Bürger hinter uns in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. In seinem Anzug fand er es nicht sonderlich amüsant, was nüchtern betrachtet einleuchtet. Doch damals fanden wir das ziemlich witzig! Naja das ist halt auch das DRÜ, immer für irgendeinen Seich zu haben!

Am Sonntag hatten wir mit Housi ein Geburtstagskind zu feiern. Wir fuhren mit zwei kleinen Bussen in einen Erlebnispark namens „Lochmühle“. Das ist ein ehemaliger Bauernhof, der zum einem Freizeitpark ausgebaut worden war. Unser Führer Bruno war eine richtige Spasskanone. Wir starteten unser Programm mit einem Quad-Bike Rundkurs. Mit den gedrosselten Bikes konnten nicht einmal wir irgendwas Dummes anstellen (Erinnerung an Lyss 2003!!!)! Danach begann die grosse Bauernhof-Olympiade mit verschiedenen Disziplinen wie Melken, Hau den Lukas, Wildschwein- und Armbrustschiessen, Bullriding, Nägel einhämmern, etc. Nach all diesen Disziplinen stand Pascal Beeri als Gewinner fest. Herzliche Gratulation! Danach gabs wieder ein fürstliches Mahl und wenn wir gewusst hätten was uns danach erwarten würde, hätte vielleicht manch einer etwas weniger zugeschlagen beim Essen. Nun gings nämlich in luftige Höhen in einem Steinbruch. Jeder fasste eine Kletterausrüstung mit allem Drum und Dran. Und immer wieder waren Schreie zu hören und irgendwelche andere Besucher rasten ca. 50m über unseren Köpfen aus dem Steinbruch heraus übers ganze Gelände hinweg angehängt an Rollen an einem Stahlseil. Nun wurde es doch etws mulmig in mehreren Bäuchen. Zuerst gings dann über eine Seilbrücke und Keule konnte seine Euphorie über den FC Thun nicht zurückhalten und begann auf dem Seil zu hüpfen und zu schreien: „Wär nid gumpet isch ke Thuner hoi, hoi!“ Ganz zum Missfallen der Kollegen, die vor und hinter ihm noch auf dem Seil standen! Wie auch immer es sind alle heil drüben angekommen und nun wartete die erste von vier Seilbahnen auf uns, die kreuz und quer durch den Steinbruch gespannt waren. Bei der 1. Bahn kostete es doch einigen Mut sich in die Tiefe fallen zu lassen, doch danach hatte uns die Sucht nach mehr Höhe, Länge und Geschwindigkeit gepackt. Dies ergab dann zum Teil amüsante Bilder für die Galerie! Beim anschliessenden Gruppenfoto konnten jedenfalls noch alle lachen. Einige hatten jedoch einen verdreckten Hinterteil, weil die Seilspannung für einige von uns zu niedrig war und/oder wir die richtige Bremstechnik nicht im Griff hatten!

Danach gings zurück nach Singen wo wir uns Gepäck packten und den Zug in Richtung Schweiz bestiegen. Auf der Rückreise fielen dann mehreren die Augen zu. Doch es gab immer noch Unverwüstliche, die versuchen wollten Housi einige Fränkli zu stibizen. Also begannen sie wieder zu würfeln was das Zeug hielt. Sogar Rüedu liess sich zu einer Runde überreden. In Thun angekommen verstreuten wir uns in alle Himmelsrichtungen und trauerten noch dem Weekend nach mit all seinen schönen Erlebnissen!

Zum Schluss noch dies:

Merci Rüedu, äs isch wie immer geniau u nöi gsi!

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