DRÜ Weekend 2004

28./29. August 2004 in Rust (D)

Auch in diesem Jahr war Ruedi Badertscher wieder bereit ein Weekend zu organisieren, über welches wir nur die Eckdaten wussten. Er teilte uns in einem kurzen Brief mit wann und wo wir uns treffen würden und dass wir ID/Pass und Euros einpacken sollten. Zudem schrieb er noch, dass wir das Kind im Manne wecken wollen! Dies gab Anlass zu Spekulationen und das Ausflugsziel Europapark fiel tatsächlich mehrere Male im Vorfeld des Weekends!
Wie auch immer! Am Samstag Morgen um 8 Uhr hatten wir uns bei Ruedi zu Hause zu treffen (1. offizieller Anlass!). Dort erwartete uns ein reich gedeckter Tisch mit allem was der Magen am Morgen früh begehrt. Allerdings hatten Einzelne noch etwas Probleme mit der Nahrungsaufnahme, da im Magen noch etwas vom Vorabend rumorte! An dieser Stelle einen herzlichen Dank nicht nur an Ruedi sondern auch an Jacqueline für den Gaumenschmaus – es sollte übrigens an diesem Weekend nicht der letzte bleiben! Ca. um 9 Uhr war der Mietbus beladen und alle Teilnehmer hatten Platz genommen. Inzwischen wussten wir auch offiziell, dass es nach Rust gehen sollte.
Die Stimmung während der Fahrt war wie gewohnt ausgelassen, auch wenn dies einige nicht vom Pennen abhalten konnte, gäu Uelä! Es wurden Tageszeitungen verschlungen, mehr oder weniger tiefschürfende Gespräche geführt und andere hatten schlicht mit den zu langen Beinen oder zu breiten Oberkörpern zu kämpfen. Nach rund 3 Stunden Fahrt erreichten wir schliesslich den Europapark und checkten im Hotel „El Andaluz“ direkt im Park ein. Doch wir hatten keine Zeit die Zimmer zu beziehn, es zog alle sofort in den Park hinein.
Und wir legten gleich mit dem Oberknüller los. Wir bahnten uns einen Weg zum Highlighe des Parks, dem „Silver Star“. Die Wartezeit von 35 Minuten konnte uns nicht davon abhalten. Doch wie wir während dem Weekend feststellten sind diese Wartezeiten sowieso immer in dieser Region angesiedelt! Nun aber zurück zum Silver Star. Wir konnten immer wieder aus anderen Perspektiven sehen was uns erwarten würde und zumindest bei mir schnellte der Adrenalin-Spiegel ins Unermessliche als wir in der Bahn sassen und die ca. 70 Meter in die Höhe fuhren um den notwendigen Schwung für die Bahn zu holen. Was unterwegs alles passiert ist sehr schwer zu beschreiben, kurz gesagt: es schüttelt gewaltig! Doch das Erlebnis war es wert.
Danach gab es mehrere Gruppen; die einen gingen im Anschluss zum Eurosat, andere hatten sich bereits vorher abgesetzt und die 3. Gruppe suchte sich nach dem Silver Star gemütlichere Bahnen aus wie z.B, das Fjord Rafting, eine Mississippifahrt oder die Schweizer Bobbahn. Wobei wir beim Fjord Rafting auch auf unsere Kosten kamen, zumindest in bezug auf nasse Kleider. Aufgrund unseres beträchtlichen Kampfgewichtes brachten wir den „Ponton“ ziemlich ins schwanken und dies hatte im Wildwasser zur Folge, dass ziemliche Wasserföntänen ins Boot überschwappten. Aber es war eine Riesengaudi!
Der 2. offizielle Anlass war das Nachtessen um 20 Uhr 30. Wir sassen an einer langen Tafel und bedienten uns am reichhaltigen Buffet. Das Buffet hatte derartige Ausmasse, dass man auch mit 2-3 Portionen des Hauptganges nicht einmal einen Drittel des gesamten Buffets geniessen konnte. Deshalb haben wir uns wohl auch alle sinnlos überessen! Nach Speis und Trank gings weiter zur Bar, sowohl im Parterre wie auch in den 9. Stock des Hotels zu Frau Meier! Der Tag hatte aber seine Spuren hinterlassen und es zog viele bereits um Mitternacht in die Hotelzimmer, um an den Kissen zu horchen. Und es wartete ja noch ein Tag Europapark auf uns!
Einige waren richtig SilverStar-süchtig geworden und gingen am Sonntag Morgen als Erstes gleich wieder auf dieses Ungeheuer. Andere liessen es gemütlicher angehen, schliefen einigermassen aus und frühstückten ausgiebig am wiederum fantastisch grossen Morgenbuffet. Der 3. offizielle Termin war der Treffpunkt in Italien gegen Mittag. Und wir erschufen mit unserem Wartespiel „Wer trifft den Papierknäuel in den Becher?“ gleich eine neue Attraktion im italienischen Dorf!
Nach dem Besuch der Geisterbahn, ergaben sich wieder mehrere Gruppen, die unterschiedliche Ziele verfolgten. Unsereins ging unter anderem nochmals auf das Fjord Rafting und diesmal wurden wir wirklich richtig geduscht! Danach war Erholung bei den Briten angesagt. Wir vergnügten uns mit Pferderennen und erspielten uns mehr oder weniger hässliche Plüschtierchen!
Doch auch dieser Ausflug neigte irgendwann einmal dem Ende zu und wir machten uns um 15 Uhr auf die Heimreise zurück in die Schweiz. Nach reibungsloser Autofahrt erreichten wir um 17 Uhr 30 wieder die Eisenbahnstrasse bei Ruedi zu Hause. Dort trennten sich dann unsere Wege wieder, etwas müder als am Samstag Morgen aber dafür mit vielen wunderbaren Erinnerungen an dieses Weekend!
Zum Schluss noch dies:
Merci Rüedu, äs het gfägt wi ne More!
Joachim Müller, September 2004


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