{"id":175,"date":"2023-01-15T14:50:23","date_gmt":"2023-01-15T13:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=175"},"modified":"2023-01-15T15:13:46","modified_gmt":"2023-01-15T14:13:46","slug":"drue-weekend-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=175","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2014"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">Ein paar Sachen haben also auch im Jahr 1 des neuen Dr\u00fc-Weekend-T\u00e4tschmeisters Jumbo nicht ver\u00e4ndert. So wie vorher von R\u00fcedu wurde uns n\u00e4mlich der Ablauf des Dr\u00fc-Weekend 2014 gewohnt geheimnisvoll angek\u00fcndigt:<br>Kaffee u kes Gipfeli, fahre, \u00f6pis f\u00fcrs\u2019s Gm\u00fcet, fahr\u00e4, u nomee fahr\u00e4, nomee f\u00fcr\u2019s Gm\u00fcet, \u00e4sse\u00e4, fahre, Adrenalin, erhol\u00e4, fahr\u00e4, \u00e4ss\u00e4, fahr\u00e4, schli schwitz\u00e4 u no chli fahr\u00e4 \u2013 aues klar?<br>Wir trafen uns am Freitag Morgen beim Expressbuffet am Bahnhof Thun. Dort gabs ein Kafi und \u2013 eben \u2013 kes Gipfeli. Nach kurzer Fahrt fanden wir uns im Kreuz Allmendingen bei einem gediegenen Brunch wieder.<br>Frisch gest\u00e4rkt nahmen wir dann den direkten Weg \u00fcber den Grimselpass (?!) nach Brig unter die R\u00e4der. Ein Brite erm\u00f6glichte uns, den Weg ausgiebig zu geniessen (ich bin nicht mehr sicher, ob er von hinauffahrenden Velofahrern \u00fcberholt wurde\u2026) und Jumbos Nervenst\u00e4rke am Steuer zu testen. Kurz vor der Passh\u00f6he (wo wir sowieso einen Stopp einlegten) fuhr der Typ von der Insel dann rechts raus \u2013 weniger als R\u00fccksicht, sondern vielmehr um dort das neue Wacker-Land ein bisschen zu fotographieren.<br>Auf der Weiterfahrt ins Sepp-Blatter-Land lernten wir noch einige P\u00e4sse kennen (g\u00e4u, Oli). In Brig (ja, das der tobe isch d Simplonpassstrass, D\u00e4nu) quartierten wir dann im Hotel eines ebenso ber\u00fchmten wie eigenwilligen Walliser ein (der letzte echte Gegner von Blocher alias Pesch\u00e4 Bodenmann). Dort kamen wir dann auch zu unserer ersehnten Abk\u00fchlung in Form eines Bierchens.<br>Mit dem Zug gings dann nach Susten, wo wir vom Mitinhaber der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.leukersonne.ch\/\">www.leukersonne.ch<\/a>&nbsp;etwas \u00fcber die Kunst des Weinherstellens lernten und dann verschiedene Ergebnisse davon probieren durften. Zum Gl\u00fcck haben wir vorher nichts gegessen\u2026<br>Am Abend war dann Nachtessen im Hotel angesagt. Beim Betreten des Speisesaals im ersten UG stellte Schneiter-Rol\u00e4 wohl zu recht fest, dass dies aussah wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Kein Wunder, bei \u00fcber 160 Zimmer \u00e0 durchschnittlich 2 Personen. Die anderen 300 waren im Schnitt (noch) \u00e4lter als wir und \u2013 wir sp\u00e4ter erfuhren \u2013 mit Cars aus halb Europa nach Brig verfrachtet worden. Im vierten (!) UG gab es danach noch eine Sonderschau der im Aufbau befindlichen Modelleisenbahnanlage, welche offensichtlich \u201espontan\u201c gekauft wurde um den nicht benutzten Stock mit Leben zu f\u00fcllen. Wenn man den Speisesaal (und m\u00f6gliche, nicht gesehene andere UG\u2019s) hinzurechnet w\u00e4re die Durchf\u00fchrung der Handball-WM eine Alternative dazu gewesen.<br>Am Abend genossen die Meisten von uns noch irgendwelche Bierchen, Ramazzottis, Cigarren und \u00e4hnliches auf dem \u201eM\u00fchliplatz vo Brig\u201c. Nachdem wir uns noch ein bisschen das Bier \u00fcber die Hosen gesch\u00fcttet haben (g\u00e4u, i bi nachtragend!) sind wir dann langsam Richtung Bett. Andere versuchten ein Nickerchen direkt in der Beiz. Jumbo merkte aber \u2013 im Gegensatz zu einem ge\u00fcbteren Einheimischen \u2013 dass dies nicht sonderlich schlau war. Andere degustierten noch ein, zwei Guiness \u2013 auch nicht viel schlauer.<br>&#8212;<br>Samschtig, Jumbo het Geburi, h\u00e4ppi b\u00f6rstei!<br>Danach gings los zum River Rafting! Da die Rottu aufgrund von Bauarbeiten \u2013 nicht wegen des trockenen Sommers &#8211; zu wenig Wasser f\u00fchrte, wurden wir nach Stalden an die Vispa transportiert. Geographielektion 4: Das ist dort, wo die T\u00e4ler nach Saas-Fee und Zermatt zusammen kommen \u2013 oder sich trennen \u2013 Eine Frage der Perspektive. Wir starteten dort auf jeden Fall unser Rafting-Abenteuer mit ein paar Trocken\u00fcbungen. \u201eAlle forward\u201c, \u201ealle backward\u201c, \u201esecurity\u201c usw. wurde uns eingetrichtert. Ein Beweis, dass wir nicht vollst\u00e4ndig uncoachbar sind&#8230; Unsere Guides dirigierten uns jedenfalls souver\u00e4n durch die Stromschnellen. Wenn wir dann doch mal quer \u00fcber eine Schwelle oder einen Felsbrocken rutschend ein paar Liter des knapp 10gr\u00e4digen Wassers aufluden, dann war das wohl die hinterlistige Absicht unserer F\u00fchrer. Gegenseitige Anspritzman\u00f6ver trugen zur allgemeinen Heiterkeit bei. Wer dann noch nicht nass genug war, durfte ein St\u00fcckchen im Fluss schwimmen. Von herausgezogenen Eisenteilen unbeeindruckt liessen wir uns mit Hilfe unserer Schwimmwesten ein St\u00fcck treiben. Nach rund Dreiviertelstunden war der Spass leider auch schon wieder zu Ende. Bei ein, zwei Bierchen warteten wir dann auf den R\u00fccktransport.<br>Den Nachmittag genossen wir bei der ber\u00fchmtber\u00fcchtigten Walliser Sonne im Brigerbad. Flussbad, Felsvorsprung-Sprungt\u00fcrme und Riesen-Wasserrutschbahn liessen die Kinder in uns erfreuen. Bei einem anschliessenden Sonnen-Schlummer oder einem lockeren Jass liessen wir den Namitsch altersgerecht ausklingen. Einige stellten dabei fest, dass bez\u00fcglich Sonnenschutz die zuhause den Kindern eingepaukte Disziplin ohne Anwesenheit derselben kl\u00e4glich verloren ging.<br>Am Abend lud Jumbo zu einem wunderbaren Geburi-Ap\u00e9ro beim \u201eM\u00fcller\u201c vis-\u00e0-vis \u2013 merci Jumbo u no eis aus Guete!<br>Anschliessend an das Nachtessen im \u201eSchiff\u201c (mit den Car-Leuten und so) gab es wiederum beim \u201eM\u00fcller\u201c wahlweise einen anst\u00e4ndigen Jass oder ein weniger anst\u00e4ndiges Poker-Spiel (wir waren ja schliesslich im rechtsfreien Freistaat Wallis\u2026, tschou Housi!) \u2013 und f\u00fcr Jumbo \u201ea Fl\u00e4sche Moscat\u201c \u2013 Prost!<br>Dabei durften wir am\u00fcsiert die \u00f6rtlichen Gepflogenheiten rund um das stattfindende Jodlerfest beaug\u00e4pfeln: Pinkeln in Blumenkisten geht auch f\u00fcr \u00fcber 25j\u00e4hrige, betrunken kann man im Wallis auch VOR dem Fest sein, die M\u00e4dchen schauen noch zu den Jungs (g\u00e4u, R\u00e4ffu)\u2026<br>Anschliessend trauten sich die Meisten (sogar einige konsequente Rock-Fans) ans Jodlerfest bzw. an dessen sch\u00f6ne Bars. Bei einem FANTA (auch als \u201eFendant\u201c bekannt) liess sich der Briger Ausgang in vollen Z\u00fcgen (welch Wortspiel!) geniessen und einige Kontakte zu Eingeborenen kn\u00fcpfen (\u00e4 Gruess von Jan Mening an S\u00e4n\u00e4 Badertscher sei hiermit ausgerichtet). Eine humorvolle Wegbeschreibung in die n\u00e4chste Bar (\u201eambri\u201c, \u201eambr\u00fcf\u201c, dieses und jenes und dann seid ihr wieder hier, dann da vorne rechts\u2026) und eine denkw\u00fcrdige (oder wars: \u201ebedenkliche\u201c) Rede zum ber\u00fchmten CC, der angeblich \u201ealles, alles macht\u201c trieb dann auch die letzten von uns in die Federn.<br>Am Sonntag Morgen waren offensichtlich die Meisten G\u00e4ste bereits mit den Cars unterwegs. So konnten wir in Ruhe \u201ezm\u00f6rgel\u00e4\u201c. Bei der R\u00fcckfahrt verpassten wir beim ersten Versuch den Tunnel. So gingen wir dann halt noch auf die \u201eLouchnere\u201c ein bisschen den L\u00f6tschentaler H\u00f6hen- und Sagenweg bewandern. Irgendwo nach der H\u00e4lfte gabs auf der Terrasse einer wirklich ausgesprochen empfehlenswerten Bergbeiz (leider nicht mit dem T\u00f6ff erreichbar) eine gediegene K\u00e4seschnitte, ein Steinpilzrisotto&nbsp; und (\u201ewer kann noch?\u201c) ein Apfelk\u00fcchlein mit Vanillecreme. Die meisten Angebote wurden nach dem Besuch des Dr\u00fc \u00fcbrigens von der Karte gestrichen \u2013 wiedermau suuber ufgrumt, Giel\u00e4!<br>\u00c4usserst unterschiedlichen Wetterprognosen verschiedener Apps, Amateur-Propheten und Einheimischen machten wir uns auf das Schlussst\u00fcck zur Flafernalp (nei, nid z Hotel, R\u00f6l\u00e4!).<br>Mit Blick auf die L\u00f6tschenl\u00fccke gabs dann noch ein letztes FANTA, ein Glace oder die gef\u00fchlt siebentausendste Zigarette dieses Wochenenendes.<br>Nicht viel sp\u00e4ter waren wir dann \u201escho d\u00fcre\u201c (Tunnel) und unser Dr\u00fc-Weekend 2014 war ebenfalls \u201escho d\u00fcre\u201c.<br>Merci Jumbo f\u00fcr dieses einfach wunderbare Dr\u00fc-Weekend an Deinem Wahl-Steuerdomizil! \u00c4s hett uhennisch gf\u00e4gt!<br>Pascal Luginb\u00fchl<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-background-color has-background\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/goo.gl\/photos\/MQgDTMBaQvymoVDo9\" target=\"_blank\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Sachen haben also auch im Jahr 1 des neuen Dr\u00fc-Weekend-T\u00e4tschmeisters Jumbo nicht ver\u00e4ndert. 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