{"id":169,"date":"2023-01-15T14:44:29","date_gmt":"2023-01-15T13:44:29","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=169"},"modified":"2023-01-15T15:14:34","modified_gmt":"2023-01-15T14:14:34","slug":"drue-weekend-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=169","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2017"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-luminous-vivid-amber-background-color has-text-color has-background\">Leck mich fett, geiles Ding<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">Endlich ist es wieder soweit: Unser grosser Jahresh\u00f6hepunkt \u2013 ds Dr\u00fc-Weekend \u2013 steht bevor. Wir treffen uns wie gewohnt im Chr\u00fcz Allmendingen. Schn\u00e4u no \u00e4s Kafi u \u00e4s Gipfeli und schon geht\u2019s los. Verteilt auf drei Fahrzeuge brechen wir auf und brettern Richtung Norden. Wie \u00fcblich wissen wir nicht wirklich, wohin die Reise geht und schon gar nicht, was uns erwartet. Oder chasch Du usem Programm \u00abfahr\u00e4, schippere, \u00e4sse, fahr\u00e4, \u00e4ss\u00e4, schlaf\u00e4, \u00e4ss\u00e4, fahr\u00e4, s\u00e4uberfahr\u00e4, \u00f6ppis f\u00fcrs Gm\u00fcet, fahr\u00e4, \u00e4ss\u00e4, spil\u00e4, erhole nach Ansage, chli fahr\u00e4\u00bb \u00f6pp\u00e4 meh usel\u00e4se?!&nbsp;Begleitet von Rol\u00e4\u2019s (bzw. Elvinas) CD-Sammlung (\u00abmitsinga!\u00bb isch \u00fcbrigens n\u00fct f\u00fcr \u00fcs gsi\u2026) treffen wir dann in einem Waldst\u00fcck bei Rheinau ein. Vor uns den Rhein und einen altert\u00fcmlich gekleideten Typ mit Hut.<br>Wie sich sp\u00e4ter herausstellt \u00fcbrigens ein zugezogener STI-Busfahrer \u2013 jaja, chlini W\u00e4ut. Dieser weiss nicht, dass wir auch nichts wissen und beginnt gleich drauf los zu erz\u00e4hlen. Also die Jungs doch noch schnell aufkl\u00e4ren: Es erwartet uns eine Flossfahrt. Was wir dann unten am Ufer antreffen ist ph\u00e4nomenal: Ein 15&#215;6-Meter-Riesenfloss inkl. Aufbau, Tische, B\u00e4nke, Grill u Ap\u00e9ro-Buffet! Chunnt guet\u2026<br>Sch\u00fcsch luegsch no chli uf&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.die-floesser.ch\/unser-floss\/\">www.die-floesser.ch\/unser-floss\/<\/a>&nbsp;Nach dem obligaten Gruppenphoto nehmen uns die Fl\u00f6sserjungs und deren Ehrendame mit auf eine vierst\u00fcndige, gem\u00fctliche Rheinfahrt. Aber vorher no schn\u00e4u: \u00abWC itz no im Waud erledige. Ufem Floss hetts ke Bisi-Huus\u00bb und settigs Z\u00fcg geit ersch bim Bade u das ersch \u00abnach dr Brugg\u00bb &#8211; alles klar? Mir stige nat\u00fcrlech sofort i ds Ap\u00e9ro \u2013 u los geits. Gli si die Erschte bim Jasse. Ire uraute Dr\u00fc-Tradition wird o hie f\u00fcr Nachwuchs glueget und n\u00f6ii Jass-Ch\u00fcnige w\u00e4rde gw\u00fcssehaft usbildet. Weil die erw\u00e4hnte \u00abBrugg\u00bb einfach nicht auftauchen will, entledigen sich einige kreativ ihrer Notdurft, andere harren aus. W\u00e4hrend einigen bereits der Magen knurrt, erz\u00e4hlt uns Michi (ich hoffe, der heisst so) die spannende Geschichte der Fl\u00f6sserei in der Schweiz. Leider haben ein paar Spassbremsen vor X Jahren die interessant klingenden Flossrutschen weggerissen (in der N\u00e4he von M\u00fcnchen g\u00e4be es das noch\u2026 &#8211; \u00e4s anders Mau). Das hindert uns nicht an viel Spass und Gem\u00fctlichkeit. Reihenweise gehen die Jungs (ig d\u00e4nk o) \u00abUnterdeck\u00bb (was isch \u00e4ch das bime Floss?!) aufs WC und geniessen es, was ds Dr\u00fc-Weekend ausmacht, wie einer so sch\u00f6n beschreibt: \u00abdr\u00fc Tag lang ume d\u00f6rfe Ching si\u00bb.<br>Unterwegs sind uns nat\u00fcrlich staunende Blicke sicher. So ein Hobby-SUPner kommt denn auch ganz nahe herangerudert und bringt gleich den Spruch des Wochenendes \u00fcber die Lippen: \u00abLeck mich fett, geiles Ding!\u00bb Me h\u00e4tt ch\u00f6nne s\u00e4ge: \u00abScho guet \u2013 zau mau eine\u00bb, aber das war ein anderes Dr\u00fc-Erlebnis.&nbsp;<br>In Eglisau verlassen wir das Floss. Unser Exil-\u00d6sterreicher, H\u00f6rbi, nimmt die Aufforderung, noch etwas Verpflegung mitzunehmen recht w\u00f6rtlich und packt gleich den gesamten Bier- und Weinvorrat in unsere Rucks\u00e4cke. Jumbo erinnert uns nochmals daran, dass wir am Samstag einigermassen fit sein sollten. Momou, chunnt scho guet!&nbsp;Als n\u00e4chstes f\u00fchrt uns Jumbo \u00fcber die Grenze in den grossen Kanton. In Konstanz beziehen wir unser Hotel.&nbsp;Am n\u00e4chsten Tag geht\u2019s recht fr\u00fch los. Okay, me h\u00e4tt ja chli fr\u00fcecher ch\u00f6nne ga lige. Ah nei, das cha me ja \u00e4b\u00e4 gar nid\u2026 In Romanshorn am Schw\u00e4bischen Meer fassen wir unsere E-Bikes und Velohelme. Dann geht\u2019s auf endlosen Velowegen am sch\u00f6nen Bodenseeufer entlang Richtung Bregenz. Langsam erwachen dann auch die letzten von uns und stellen fest, dass sich da wunderbar plaudern und herumphilosophieren l\u00e4sst.&nbsp;Viel sp\u00e4ter \u00fcberqueren wir dann so einen Kanal \u2013 manchen auch als Rhein bekannt \u2013 und landen so unverhofft in einem sehr (wirklich seeeehr) kultivierten Land, n\u00e4mlich Herbys Heimatland. Nei, Kulturland isch nid z gliche wie kultivierts Land, scho guet Herby. Wir finden die R\u00fcckgabestelle f\u00fcr Geduldete und Herbys nicht und de meischte keit langsam ds F\u00fcdle ab &#8211; auso schn\u00e4u wyter nach Bayern u Lindau-Insel. In diesem wundersch\u00f6nen, herausgeputzten St\u00e4dtchen suchten wir unsere Beiz, den Engel (mitsing\u00e4: \u00abwo isch mi \u00c4ngu?\u00bb). Dort genossen wir ein aufgesch\u00e4umtes Bier (nei, frag mi bitte nid! Eifach \u00e4 Tipp: dr\u00fcviertu Schuum l\u00f6sche dr Durscht vor l\u00e4nge Fahrt eifach nid. Soz\u00e4g\u00e4 \u00e4s \u00abBirra macchiato\u00bb\u2026). Nach einem wunderbaren bayrischen Kn\u00f6del und Schweinebraten auf Sauerkraut (\u00f6ppis liechts) gings bald wieder los.&nbsp;Mir lotse \u00fcsi Guides sicher d\u00fcr die fr\u00f6mde Strasse. Statt eine der hunderttausend Badewiesen direkt am Veloweg entscheiden wir uns f\u00fcr eine schwer auffindbare und br\u00e4tschvolle Badi. \u00c4 haub Stung chr\u00f6\u00f6se oder chli ch\u00e4rtle sp\u00e4ter geits wyter. W\u00e4hrend wir immer neue Sitzpositionen (ds F\u00fcdle, gooopf tuet das weh!) ausfindig machen fahren wir an unendlich vielen, einladenden Bierg\u00e4rten vorbei. Jaaaa niiiid anhalten! Das w\u00e4re bei dieser Hitze \u00fcberhaupt keine gute Idee! Stattdessen helfen wir unseren Guides weiter, den richtigen Weg zu finden. So schaffen wir es tats\u00e4chlich rechtzeitig nach Friedrichshafen. Rechtzeitig, das heisst f\u00fcrs Dr\u00fc, es reicht noch f\u00fcr ein feines Weizen in einem Biergarten auf weich gepolsterten (\u2026) Sesseln \u2013 einfach himmlisch!Danach geht\u2019s mit der F\u00e4hre zur\u00fcck nach Romanshorn. W\u00e4hrend einige einen Spuckwettbewerb gegen den Wind lancieren, versuchen sich andere im Molotow-Jass (schwieriger als das Spiel ist \u00fcbrigens, v\u00f6llig \u00fcberm\u00fcdet, mit wundem F\u00fcdle und bei leichtem Seegang das Rechnen und Schreiben\u2026.).<br>\u200bM\u00fcde aber gl\u00fcckglich im Hotel angekommen gibt es zuerst ein typisches Dr\u00fc-Freestyle-Ap\u00e9ro-und-Dusch-Eventli. Dann kurz die Hotel-Organisation fordern (nid scho wieder dinne \u00e4sse, bi d\u00e4m Trouw\u00e4tter!) und uns eine herrliche Terassenbeiz mitten im Geschehen herrichten. Nach einem wunderbaren Znacht gibt es heisse Diskussionen von der Rettung der Welt (de h\u00e4tte mir das mau), vom Leben im Dr\u00fc (isch o nid immer eifach) und vom Kurvenschneiden und -schauen (jedem \u00f6ppis).&nbsp;Am obligaten Polterabend vorbei versuchen sich die letzten Mohikaner noch in einer Schicki-micki-Bar (passt!) und erwischen auf dem Nachhauseweg noch den falschen Eingang\u2026&nbsp;Am Sunntig hei mir \u00fcs de aui i d Tracht gworfe u si z\u00e4m\u00e4 z\u2019d\u00fcruuf zur Chiuche f\u00fcr ds Predig. Mir si scho ganz gspannt gsi, was \u00fcs dr Herr Pfarrer h\u00fct f\u00fcr ne sch\u00f6ni Moral het \u2013 a nei, stimmt ja gar nid: \u00c4s paar si de no i ds Sealife ga Fischli lueg\u00e4. Wie isch itz d\u00e4 Beschrieb vom Dr\u00fc-Weekend scho wieder gange? \u00d6ppis mit \u00abChing\u00bb\u2026? &nbsp;Anderi hei w\u00f6u\u00e4 ga b\u00e4del\u00e4, si aber n\u00e4r ussss Versehe ufeme Ter\u00e4ssli glandet, bime Kafi, ar\u00e4 Live-Jazz-oder-Dixie-Band ume \u00abSchieber\u00bb. So bl\u00f6d!&nbsp;U n\u00e4r isches o scho wieder verbii gsi, das Dr\u00fc-Weekend. \u00c4s hett einisch meh hunnisch gf\u00e4gt u aues klappet. Drum \u00e4s grosse \u00abMerci tuusig\u00bb am Jumbo (\u00e4s het aues ribigslos funktioniert u isch eifach sch\u00f6n gsi) u de zwe wiitere Fahrer, Bruchsch-\u00e4-Stuehl-i-ha-zwe-im-Outo-Herby und Rol\u00e4-Struppi-von-Allmen-Transporte!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/3YsgPTf73H2cbmXw6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leck mich fett, geiles Ding Endlich ist es wieder soweit: Unser grosser Jahresh\u00f6hepunkt \u2013 ds Dr\u00fc-Weekend \u2013 steht bevor. Wir treffen uns wie gewohnt im Chr\u00fcz Allmendingen. Schn\u00e4u no \u00e4s Kafi u \u00e4s Gipfeli und schon geht\u2019s los. Verteilt auf drei Fahrzeuge brechen wir auf und brettern Richtung Norden. 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