{"id":167,"date":"2023-01-15T14:30:39","date_gmt":"2023-01-15T13:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=167"},"modified":"2023-01-15T15:14:10","modified_gmt":"2023-01-15T14:14:10","slug":"drue-weekend-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=167","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2016"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-luminous-vivid-amber-background-color has-text-color has-background\">K\u00fcss die Nacht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">Endlich war es wieder soweit: Das Dr\u00fc-Weekend erwartet uns. Wir trafen uns im Chr\u00fcz Allmendingen, wo uns unser T\u00e4tschmeister Jumbo und ein gediegener Brunch erwartete. Jumbo&#8217;s Ank\u00fcndigung, wonach wir erst am Abend wieder etwas Essen, lies uns noch etwas mehr als sonst schon zuschlagen.<br>Danach gings ab in die Fahrzeuge. Unsere drei Fahrer (merci, Giele!) chauffierten uns in die Ostschweiz. Wie immer wurde unterwegs je nach Bedarf intensiv diskutiert oder etwas nachgeschlafen. Als besonders schlau stellten sich die Gespr\u00e4che \u00fcber Bier heraus. Als nach zweist\u00fcndiger Fahrt bei grosser Hitze und noch gr\u00f6sserem Durst eine Rastst\u00e4tte auftauchte, machten sich einige von uns sofort auf die Suche nach einem solchen. Viel Gl\u00fcck an einer Autobahn-Rastst\u00e4tte, Giele&#8230;. So wurden dann halt verschiedene alkoholfreie Biere (oder \u00e4hnliches) getestet. Naja, den Durst gel\u00f6scht hat es allemal.<br>Tief im Appenz\u00f6ll &#8211; genau gesagt in Jakobsbad (w\u00e4r kennts nid!?)&nbsp;wurden wir von einem Guide namens Stefan empfangen. Und wie so oft an einem Dr\u00fc-Weekend wurden wir auf&nbsp;Gefahren und potenzielle Schwerstunf\u00e4lle f\u00fcr das bevorstehende Abenteuer&nbsp;aufmerksam gemacht. Ist doch immer wieder erfrischend!&nbsp;Jeder erhielt einen Rucksack, einen Alpenroller (dazu sp\u00e4ter mehr), die obligate Schutzausr\u00fcstung und zwei mit Eisen beschlagene Holzbretter (auch dazu sp\u00e4ter mehr).&nbsp;Jedenfalls gings dann mit der Gondel auf den Kronberg. Trotz weitherum traumhaftem Sommerwetter haben sie es geschafft, den S\u00e4ntis (gleich daneben) in Wolken zu verstecken. W\u00e4hrend sich die Handicapierten eine sch\u00f6ne Sonnenterasse aussuchten, wanderten wir anderen los. Die Wanderung f\u00fchrte uns einem Grat entlang, so dass wir wunderbare Aussichten \u00fcber grosse Teile des Appenzellerlandes geniessen konnten.&nbsp;Apropos Appenzellerland: Die k\u00f6nnen doch auch noch mehr als S\u00e4ntis, Schw\u00e4galp, H\u00fcgel, Tobel und K\u00e4se&#8230; &#8211; ah ja, genau: eine Sonnenterasse und eine frisches -AppenzellerBIER waren sehr willkommen.&nbsp;<br>Gest\u00e4rkt ging es noch ein paar Meter zu Fuss weiter. Als Einige schon bef\u00fcrchteten, den Alpenroller ZU FUSS ganz nach unten tragen zu m\u00fcssen, hiess es nun, Alpenroller satteln, Schutzausr\u00fcstung anziehen und Holzbrettli an die F\u00fcsse schnallen bzw. binden&nbsp;(was nach fachkundiger Unterweisung des Alpenroller-Spezial-Sohlenschutz-Holzbrettli-Erfinders mehr oder weniger gut gelang). Nochmals der Hinweis, dass&nbsp;&nbsp;man sich halt ein wenig daran gew\u00f6hnen muss (jaja, scho guet).&nbsp; Auso: Dieser Alpenroller war ein Gef\u00e4hrt mit drei R\u00e4dern hintereinander. Etwa so gross, dass man gerade darauf sitzen konnte. Ein Kindervelo ist im Vergleich ein Monster. Die Lenkung (&#8222;wenner s&#8217;schnell i d Kurve gand, de triibets \u00d6i use&#8220;)&nbsp;praktisch ungerem F\u00fcdle, eine Bremse (&#8222;n\u00f6d z fescht ufs mal bremse&#8220;) &#8211; u fertig. D Holzbrettli an den Schuhen dienten einzig dazu, die Sohlen zu sch\u00fctzen &#8211; die h\u00e4tten sich wohl nach wenigen hundert Metern auf dem Asphalt verabschiedet &#8211; und einigermassen stabil zu bleiben (ha, ha!). Und los gings! Auf der Fahrt das \u00dcbliche: Einige Lehrbl\u00e4tze (ah ja, Du hesch r\u00e4cht: a Bode luege chunnt nid guet), Lugi versucht sein Gef\u00e4hrt im Sumpf zu versenken (was teilweise auch gelingt), einige Versuche im Kurzschwingen (&#8222;itz chunnt de e sch\u00f6ni Spitzcheeri&#8220; &#8211; suuper!)&nbsp;und einige Ausfl\u00fcge in den Kurven (\u00e4b\u00e4: &#8222;wenner s&#8217;schnell i d Kurve&#8230;&#8220;). Zum Gl\u00fcck unfallfrei mit viel Spass schafften es alle bis nach unten.&nbsp;<br>Der R\u00fcckweg zur Talstation ging \u00fcber den Barfussweg (auch Nacktwandern w\u00e4re m\u00f6glich&#8230;). Jetzt kennen wir das w\u00fcrzige&nbsp;Appenzeller-Geheimnis (wahlweise f\u00fcr Chr\u00fc\u00fcter oder f\u00fcr Ch\u00e4\u00e4s anwendbar): Z\u00fcrcher Fussschweiss! Na dann: prost!<br>Jedenfalls erwartete uns dann noch&nbsp;eine l\u00e4ngere (Auto-)Fahrt in die Zentralschweiz. Jumbo hielt fr\u00f6hlich AN JEDER EINZELNEN&nbsp;Coop-Tankstelle zwecks Bier-Nachschub (einisch).&nbsp;Via Z\u00fcrcher Seedamm bei traumhafter Abendstimmung (jaja,&nbsp;itz w\u00e4rde mir euter)&nbsp;gings dann nach K\u00fcssnacht am Rigi ins Hotel Hirschen mitts im Stettli. Dort erwarteten uns schon die Nachgereisten Sch\u00fceler, Walliser und so beim Ap\u00e9ro &#8211; sch\u00f6n sit Dir o cho! Churz \u00e4s Bierli, duschen und ab in die altehrw\u00fcrdige Holz-Stube zum Essen. Das Essen war wirklich ausgezeichnet. Die Weinkarte bestand aus einem Karton mit etwa drei Flaschen (aues klar). Offensichtlich weiss noch nicht die ganze Schweiz, dass ds Dr\u00fc nach dem Schlemmen ganz sicher einen Ramazotti zwitschert (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Twitter&#8230; nei Modis u Giele: mir rede hie vom \u00e4chte L\u00e4be). So hiess es ausschw\u00e4rmen &#8211; und siehe da: ds Gotthard St\u00fcbli (oder so) empfing uns sehr sympathisch und mit Ramazotti (aus chunnt scho&nbsp;guet). Den Abend liessen wir im Engel ausklingen &#8211; die Dorfschl\u00e4gerei im Tell hoben wir uns f\u00fcr ein andermal auf&#8230;<br>Klong, klong, klong&#8230; Was zum H\u00e4nker!? Aha ja, mir sie hie r\u00e4cht katholisch unterw\u00e4gs = Chiuche wie verruckt am morge fr\u00fceh. Heilige bimbam!&nbsp;Eh mou, n\u00e4r ch\u00f6i mir de scho no chli pf\u00fc\u00fcsele. Wieso ruschet itz d Klimaalag ufsmau so lut. Vorallem: Mir HEI ja gar ke Klimaalag. Aha, \u00e4s Luftschloss wird vor \u00fcsem F\u00e4nschter installiert &#8211; seeehr fr\u00f6hlech. Da gw\u00f6hnt me sich de scho dra u n\u00e4r noch chli pf\u00fc\u00fcsele. Schepper, schepper, krach-bum-b\u00e4ng! Okay, \u00e4 B\u00fcchse-W\u00e4rf-Stand h\u00e4tts itz nid zwingend o no bruucht. So, de st\u00f6h mir \u00e4u\u00e4 glich mau uf. Aast\u00e4ndig zm\u00f6rgele (Jumbo hett zwar h\u00fct \u00e4s Zmittag versproche, aber me weiss ja \u00e4b\u00e4 wieder nid, was us n\u00e4chschts chunnt), bim T\u00e4tschmeischter abluege, was aalege. Dismau o chli Wasser mitn\u00e4h (jaja, mir lehre derzue!) u ab i d Ch\u00e4rre.<br>Im sch\u00f6ne Zug (abgseh vo mehrerne Dutzend moderne Prunkboute f\u00fcr d Briefchaschte-Jungs uf dr St\u00fc\u00fcrflucht) parkiere mir u loufe zumne Veloh\u00e4ndler. Dert st\u00f6h \u00e4s paar wunderbari T\u00f6ffli bereit (no mau Gl\u00fcck gha). Die Sach isch churz erkl\u00e4rt: &#8222;easy rider, nid T\u00f6ffrenne. gniesse, nid gring abe&#8220;. U los geits, T\u00f6fflibuebe! Einige waren den Hoger zd\u00fcruuf nicht ganz zufrieden mit der Leistung Ihrer Maschine. Aber wir erreichten dennoch v\u00f6llig entspannt den \u00c4gerisee. In der N\u00e4he des Schlachtfeldes (Morgarten) gabs ein wunderbares Zmittag und eine kleine Unterhaltungseinlage eines amerikanischen Country-Man. Guet, &#8222;take me home, country roads&#8220; passt doch nid schl\u00e4cht. Dann weiter \u00fcber den Sattel und dem Zugersee entlang zur\u00fcck nach Zug. Wir halten fest: Wenn Du in Zug auffallen willst, dann fahre KEINEN Porsche&#8230; &nbsp;Abgesehen von einem Kolbenklemmer (Brian hat diesen aber professionell erst gegen Ende der Tour eingeplant) ging alles glatt. Zum Abschluss enterten wir die Zuger Seebadi. Die erwartete Abk\u00fchlung blieb zwar bei gef\u00fchlten 28 Grad Wassertemperatur aus, aber es war dennoch herrlich. Ein bisschen jassen, ein bisschen See-Sprungturm, \u00e4s Bierli &#8211; \u00e4\u00e4\u00e4rdesch\u00f6n!<br>Zur\u00fcck in K\u00fcssnacht besetzten wir dann wieder gewohnt routiniert unsere Outdoor-Stettli-Fruchtschale-Bar. Gleich daneben gabs dann z&#8217;Nacht unter freiem Himmel. Wieder sehr fein &#8211; wieder sehr \u00e4hnlich wie am Vorabend&#8230; \u00dcber die Bedienung und verschiedene Arten, eine Beiz zu f\u00fchren haben wir uns bereits genug unterhalten. Deshalb hier nur dies: mir heis zfride gha, viu Zyt f\u00fcrenang gha&nbsp;u viu Luschtigs &#8211; u guet!&nbsp;Irgend sone untalentierte Dr\u00fc-Weekend-Teiln\u00e4hmer hett n\u00e4r no umsverrecke K\u00fcsu si&nbsp;Flamme m\u00fcesse i s Spiu bringe. Guet, auso: H\u00e4rzlech willkomme BIS \u00dcS&nbsp;ir Zentralschwiiz, Karin!<br>N\u00e4r wieder i ds Gotthard-St\u00fcbli (\u00e4r hett ja schliesslech&nbsp;\u00e4xtra ds CC l\u00e4\u00e4rkouft, f\u00fcr dass mir de diesmau o w\u00fcrklech gnue Ramazotti hei). Schn\u00e4u \u00e4s paar iidr\u00fccklechi&nbsp;Biuder vo de Schwinger (ja, die hei o so \u00e4s Wuch\u00e4ndi gha) u n\u00e4r wyter i Engel. Dert hei lugi u Ronny keh Durscht meh gha u drum ihrer Gleser haut&nbsp;umgschmisse&#8230; Item, l\u00f6h mir das. &nbsp;Am zw\u00f6i isch Fiirabe &#8211; o bim K\u00fcssnachter Hidir, wos geschter no eis g\u00e4 hett&#8230; D&#8217;K\u00fcssnachter Jugend &#8211;&nbsp;\u00e4hnlech ratlos.&nbsp;D&#8217;Tell-Schlegerei hett \u00fcs geng no nid greizt. Apropos Tell: Rouchverbot isch relativ. Da hatten wir&nbsp;die rettende Idee f\u00fcr diese laue Sommernacht. Dr Hirsche hett doch no offe (oder so). So hei \u00e4s paar vom Dr\u00fc no \u00e4 chlyne Barbetrieb organisiert u so ds K\u00fcssnachter-Nachtl\u00e4be \u00e4s bitzeli verlengeret &#8211; nat\u00fcrlech mit&nbsp;knallharte Dr\u00fc-Ordnig-muess-si-Regle (\u00e4s geit). Gruess a&nbsp;Chaschper usem Val Mustair!<br>Am Sunntig si mir nachem Zm\u00f6rgele \u00fcse Umsatz vo N\u00e4chti&nbsp;ga abliefere u hei \u00fcs ufe W\u00e4g gmacht. Jumbo hett \u00e4 Badi in Stansstad usfindig gmacht &#8211; \u00e4 sehr guet Idee! Dert hei mir unter loufender Schwingfescht-Brichterstattig dr See-Sprungturm u ds Fluss- und Sprudelbad&nbsp;gnosse, gj\u00e4sserlet, g\u00e4sse u \u00fcber \u00e4s paar Badi-Specials gstuunet (\u00f6ffentleche Grill u ABENDcharte geit, liebe Str\u00e4mu in Thun). N\u00e4r ab \u00fcbere Br\u00fcnig u hei.<br>\u00c4s isch einisch meh \u00e4s wunderbars Wuchen\u00e4ndi gsi u het eifach guet ta &#8211; merci hundertuusig Jumbo!<br>\u200b<br>Lugi vom K\u00fcssnachter Wirteverband<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/TZcLnNKpVXZgQega9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcss die Nacht Endlich war es wieder soweit: Das Dr\u00fc-Weekend erwartet uns. Wir trafen uns im Chr\u00fcz Allmendingen, wo uns unser T\u00e4tschmeister Jumbo und ein gediegener Brunch erwartete. Jumbo&#8217;s Ank\u00fcndigung, wonach wir erst am Abend wieder etwas Essen, lies uns noch etwas mehr als sonst schon zuschlagen.Danach gings ab in die Fahrzeuge. 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