{"id":158,"date":"2023-01-15T14:01:17","date_gmt":"2023-01-15T13:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=158"},"modified":"2023-01-15T15:07:55","modified_gmt":"2023-01-15T14:07:55","slug":"drue-weekend-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=158","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2012"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">Am 24. August war es wieder soweit, das DR\u00dc ging auf Reisen. Ich war das erste Mal dabei und nicht zuletzt aufgrund der vielen waghalsigen Erz\u00e4hlungen, sehr gespannt. Das \u201eAufgebot\u201c zum DR\u00dc-Weekend verriet ausser dem Treffpunkt und einigen notwendigen Utensilien zum Mitnehmen nichts zum Programm und liess so viel Raum f\u00fcr Spekulationen. Am Freitag Morgen um viertel vor Acht traf man sich im Expressbuffet am Bahnhof Thun und schon stellten sich erste \u00dcbersetzungsschwierigkeiten meinerseits heraus.<br>\u201eMitnehmen Punkt 7\u201c: \u201e1.20-Kohle\u201c f\u00fcr pers\u00f6nlichen Bedarf.<br>Meine Interpretation: Kleingeld f\u00fcr Zwischenverpflegung und \u00c4hnliches<br>Die Interpretation aller Andren: Euro<br>Nach Kaffee und Gipfeli setzten wir uns in Bewegung. 14 Personen fuhren im Gafnerb\u00f6ssli, 5 Personen mit R\u00fcedus neuem Espace. Somit entpuppte sich der \u201eMitnehmen-Punkt 1\u201c; Halbtax-Abo oder GA, als absichtliche Fehlinformation von R\u00fcedu. Unser Konvoi bewegte sich in Richtung Basel, getreu dem Motto, \u201eManche f\u00fchren, manche folgen\u201c, f\u00fchrte uns R\u00fcedu \u00fcber den Zoll nach Deutschland. Unter wilden Vermutungen \u00fcber das heutige Programm, \u00fcberquerten unsere Fahrzeuge die Grenze nach Frankreich. Eifrig wurden Ortschilder nach Hinweisen zu irgendwelchen Events gelesen. Bis endlich der erl\u00f6sende Wegweiser \u201ePARC ALSACE AVENTURE\u201c entdeckt wurde. Dort angekommen, hiess es, gutes Schuhwerk und \u201eOutdoorkleidung\u201c montieren, es werde Paintball gespielt. Eine franz\u00f6sische Instruktion (zum Gl\u00fcck haben wir J\u00f6chu in unseren Reihen) setzte uns \u00fcber die wichtigsten Regeln ins Bild:<br>Ausserhalb der eingez\u00e4unten Zone wird die Waffe gesichert und sichtbar versiegelt und der Mindestabstand f\u00fcr einen Abschuss muss 10 Meter betragen.<br>Ausger\u00fcstet mit einem 2 Euro Overall, einem Helm und einem Paintballgewehr (Markierer) bezogen wir, aufgeteilt in Jung und Alt, das eingez\u00e4unte Kampfgel\u00e4nde. Da Paintball f\u00fcr praktisch alle etwas ganz Neues war, war die Kampfhandlung dementsprechend verhalten. Die erste Runde ging an die Jungen, R\u00fcedu (The Last Man Standing \u201eTeam Alt\u201c) wurde von Ueli \u00fcber die bachschen 10 Meter (ca. 4 \u2013 8 m) abgeschossen. Die zweite Runde ging an das \u201eTeam Alt\u201c, da der letzte Mann von Jung seine Munition verschossen hatte. Diese Krankheit infizierte auch mehrere Leute der n\u00e4chsten Runde und nach einer vierten Runde war die Stunde auch schon vorbei. Wir genehmigten uns einen kleinen Snack, was jedoch l\u00e4nger dauerte als erwartet, dies aufgrund des horrenden Tempos der Snackstandbetreiber. Die Spezialit\u00e4ten des Snacksstands waren Cr\u00eapes mit 10 Cent-Geschmack (Merci Siggi ;D ) und passable Mirkowellen-Sandwiches. Einen Vorteil hatte die lange Pause, denn ein heftiger Regenschauer zog \u00fcber unsre K\u00f6pfe hinweg. Als das Wetter wieder besser wurde, machten wir uns hinter den zweiten Teil unseres Events: Tyrolienne.<br>Nach einem kleinen Sicherheitstest (nur einer ist durchgefallen) warteten 3 Kilometer Stahlseil auf uns. Leider schlug das Wetter zur\u00fcck und einige von uns konnten nicht die ganzen 3 Kilometer&nbsp;&nbsp;\u201edurch-die-Luft-sausen\u201c erleben.<br>Nach unserem Adventure im Elsass ging die Fahrt und das R\u00e4tselraten nach dem Ziel der Fahrt weiter. Schliesslich landeten wir wieder auf der anderen Seite des Rheins in Neuenburg (DE). Hier bezogen wir das Hotel Stadthaus, mitten in diesem ein bisschen verschlafen wirkenden, St\u00e4dtchen. N\u00e4chster Treffpunkt war um Sieben Uhr im Restaurant Stadthaus gleich neben unserem Hotel. Die meisten nutzten die Zeit um schnell zu duschen, andre gingen direkt zum ber\u00fchmt ber\u00fcchtigten 3-fach Yazee von Housi \u00fcber. Gl\u00fcckspiel war jedoch nicht so gern gesehen im Restaurant Stadthaus und die vier Spieler wurden auf die Galerie geschickt, verbannt aus dem Blickfeld der andren G\u00e4ste. Das Abendessen war wie angek\u00fcndigt fleischhaltig und k\u00f6stlich. Mit vollgeschlagenem Bauch suchten einige bereits die Betten auf, andre versuchten ihr Gl\u00fcck in Neuenburg noch ein Bier zu finden. Ob es am verschlafenen Ort lag oder an R\u00fcedus Vorwarnung auf den n\u00e4chsten Tag: Diese Nacht blieb ziemlich ruhig.<br>Am n\u00e4chsten Tag ging die ganze Geschichte von neuem los. R\u00fcedu mit dem Gafnerb\u00f6sli voran, Siggi mit dem Espace hinterher. Alle Indizien und Ank\u00fcndigungen die man in Erfahrung bringen konnten wurden analysiert um den Event des Tages herauszubekommen. Als wir dann schliesslich wieder auf franz\u00f6sischem Boden, auf eine Motocrossstrecke fuhren war die \u00dcberraschung erneut perfekt. Vor allem bei der Mehrheit unserer Mannschaft, welche noch nie Motorrad gefahren ist, wurde trotz Quad Erfahrung aus dem letzten Jahr, beim Anblick der Motocross-Motorr\u00e4dern etwas mulmig. Unser Instruktor Chris Moekli versicherte jedoch, dass die meisten seiner Kunden keine Motorraderfahrung h\u00e4tten und trotzdem voll auf ihre Kosten k\u00e4men. Alle Fahrer wurden ausger\u00fcstet, wobei die Instruktoren bei den K\u00f6rpermassen von Housi (Schuhnummer 49), fast an ihr Limit an Ausr\u00fcstungsauswahl gelangten. Ausger\u00fcstet sahen alle aus wie echte Cracks. In voller Montur liefen wir zu Fuss (schweisstreibend!) unsere kleine Strecke ab, auf welcher wir uns sp\u00e4ter auf losem Terrain \u00fcben konnten. Nach einer kurzen Einf\u00fchrung wurden die Motoraderfahrenen auf die Piste gelassen. Die unerfahrenen wurden noch ein wenig besser instruiert. Die ersten Runden wurden sehr vorsichtig gefahren, denn der Boden war nicht nur lose sondern durch neulichen Regen, regelrechte Schmierseife. Ausserdem stand in jeder zweiten Kurve ein Fahrer, welcher mit dem Kickstart k\u00e4mpfte. Je mehr Runden gefahren wurden, desto besser wurde der Untergrund und man wagte immer ein wenig mehr. Langsam stiessen auch die Motorradunerfahrenen zum Trupp der Fahrer. Als besonders schnell auftauenden Beginner fiel L\u00fctzu auf, er f\u00fchlte sich sichtlich Wohl auf diesen hochtourigen Gef\u00e4hrten. Wahrscheinlich liegt das Talent unseres F\u00f6rsters in der Verwandtschaft der Motocross-Motorr\u00e4dern zu Motors\u00e4gen, zumindest akustisch. Nach zwei Stunden herumkurven war es Zeit f\u00fcr die Mittagspause. Gest\u00e4rkt von Steak und Salat machten sich alle wieder abwechselnd auf die Motorr\u00e4der. Motocross fahren ist viel anstrengender als man denkt und mit der Zeit setzten immer mehr aus. Die letzten die noch Runden drehten waren nat\u00fcrlich die Unerfahrenen, welche riesen Ggefallen an den motorisierten Zweir\u00e4dern fanden. Ein von A &#8211; Z gelungener Anlass nahm sein Ende und ersch\u00f6pft ging es zur\u00fcck nach Neuenburg, wo uns wieder ein ausgedehntes Abendessen erwartete:&nbsp;<br>Kressecremesuppe mit gebratenem Scampi (sehr zur Freude meines Tischnachbarns) \u2013 Geschmorte Rinderbacke mit Petersilien-Kartoffelstampf und Gem\u00fcse \u2013 Nougatparfait an lauwarmen Sauerkirschen<br>Nach dem Essen versuchte auch ich mich an Housis 3-fach Yazee (Bilanz = \u20134 Euro). Als die Bedienung bereits die letzte Runde servierte, wurde noch ein Blitzpoker er\u00f6ffnet, welcher P\u00e4scu in Rekordgeschwindigkeit gewann. Nach 1 Uhr findet man in Neuenburg keine Bleibe mehr und so zogen wir uns ins Hotel zur\u00fcck.<br>Am n\u00e4chsten Morgen klagten nicht wenige \u00fcber Muskelkater (Motocross wird sofort als \u201erichtiger\u201c Sport anerkannt). Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und einer sehr erfreulichen Teamsitzung (R\u00fcedu bleibt eine weitere Saison Spielertrainer und Organisator des n\u00e4chsten DR\u00dc Weekends und Siggi bleibt uns als Trainer erhalten) entschied man sich mangels Sonnenschein und den pl\u00f6tzlich ziemlich frischen Temperaturen, das Freibad zu \u00fcberspringen und direkt den Heimweg anzutreten. Beim gemeinsamen Trank im altbekannten Cavallino verabschiedete man sich schliesslich von einander. Hier bleibt nur noch mal zu wiederholen: Merci R\u00fcedu f\u00fcr ein absolut geniales und perfekt organisiertes DR\u00dc Wochenende, ich freue mich auf n\u00e4chstes Jahr!!<br>Fabian Pauli<br>Thun, 04.09.12<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/dbCknvmEmH6k3Ssa8\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. August war es wieder soweit, das DR\u00dc ging auf Reisen. 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