{"id":146,"date":"2023-01-15T13:18:40","date_gmt":"2023-01-15T12:18:40","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=146"},"modified":"2023-01-15T15:13:23","modified_gmt":"2023-01-15T14:13:23","slug":"drue-weekend-2013","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=146","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2013"},"content":{"rendered":"\n<p>Tag 1: Blackwood-Forest<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">&#8230;und pl\u00f6tzlich ging&#8217;s doch schneller vorbei als gedacht. Nach dem emotionalen Abschied bei Ruedis letztem Handballspiel, schien das DR\u00dc Weekend in weiter Ferne zu liegen. Doch auch die Zeit hier hin ging im Nu vorbei. Das DR\u00dc traf sich also am 23. August 2013 im Expressbuffet Thun zum letzten, von Ruedi Badertscher geplanten, DR\u00dc-Weekend.<br>Zu einer f\u00fcr Pendler nicht abnormalen Uhrzeit, trudelten wir \u00e4u\u00dferst p\u00fcnktlich am Besammlungsort ein. Ruedi hatte wie immer vorab kein Sterbensw\u00f6rtchen verraten und das muntere Erahnen wohin unser Weekendtrip gehen w\u00fcrde, konnte bereits zu Kaffee und Gipfeli rege diskutiert werden. Naja, eigentlich waren die Mutma\u00dfungen seit dem Erhalt der Einladung ab und zu thematisiert worden. Nun gut, bald sollten wir ja mehr hierzu wissen.<br>Gest\u00e4rkt durch die ersten Koffein- und Nikotinsch\u00fcbe, konnte die Reise beginnen. Mit dem altehrw\u00fcrdigen Gafnermehrpl\u00e4tzer und J\u00f6chus &#8222;Herr der Ringe\u201c ging&#8217;s also dann Richtung Autobahn. Genauer in Richtung Nord auf der A6. Die ersten getippten Destinationen wurden bereits H\u00f6he Sch\u00f6nb\u00fchl gecancelt. Meine Wenigkeit war sich hier nun schon fast sicher, wohin die Reise uns f\u00fchren w\u00fcrde. Silverstar-Bluefire-Euromir und Co. F\u00fcr die DR\u00dc-Truppe ein cooler Ort. Somit konnte ich mich Carlos Santana und der Umgebung widmen. (Ich hatte am vergangenen Abend die Eingebung, dass wir bestimmt wieder mal nach Rust gehen m\u00fcssten, und mit meiner Frau die\u00a0Diskussion\u00a0 ab wann das dann bittesch\u00f6n f\u00fcr kleine Kinder sinnvoll ist).<br>Nun flog also irgendwann bei &#8222;oye coma va&#8220; Basel vorbei, bei &#8222;samba pa ti&#8220; m\u00fcsste es dann auch noch Freiburg und bei &#8222;Maria Maria&#8220; wohl Herbolzheim gewesen sein&#8230;. Die n\u00e4chste Ausfahrt ist dann unweigerlich Rust. Flankiert von einigen Schweizer Rustbesuchern und einem Pupertierenden, katzenbeeindruckenden BMW-Ungeheuer, wurde der Parkplatz unter dem Silverstar erreicht. Einige Zeitgenossen checkens halt immer noch nicht, wo die Rennpiste beginnt und wo sie aufh\u00f6rt. A propos Piste: mehr dazu sp\u00e4ter- ich gebe ab in die Werbung- ehm Quatsch, war nur so ein Gedanke.<br>Also wir waren auf dem Parkplatz &#8211; kurze Tenuekorrekturen, Cap, Sonnenbrille, Neuigkeiten austauschen, dass es anscheinend eine neue Bahn hat, \u00a0Sonnencreme montiert und ab in den Park.<br>Es bildeten sich kleine Gr\u00fcppchen, so dass alle nach ihrem Gusto die Favoriten in Form von Fahrgesch\u00e4ften, Spinnerbahnen, Essenst\u00e4nden und Bierg\u00e4rten besuchen konnten. Einige \u00dcberm\u00fctigere versuchten sich in den Geschicklichkeitsspielchen wo man &#8222;Gopferdami es isch doch eifach&#8220; mit gezieltem Wurf (wir sind Handballer!) den Schei\u20ac&amp;@ treffen sollte und voller Stolz seiner kleinen Tochter so ein Pl\u00fcschmonster heimbringen konnte. K\u00f6nnte!<br>Gut, klappte nicht. Wir hatten glaub ich eh zuwenig Platz im Auto&#8230;<br>Die Zeit im Park ging im Nu vorbei und wir besammelten uns gegen Abend beim Parkausgang. Nun konnte die Reise weitergehen! Frankreich und Schweiz konnte rasch ausgeschlossen werden. Einige Mutige tippten noch auf Allg\u00e4u, was eigentlich ja nicht gerade um die Ecke liegt. Seitlich an Freiburg vorbei und Richtung Stuttgart immer tiefer in den Schwarzwald oder wie wir Engl\u00e4nder zu sagen pflegen: Blackwood-Forest.<br>Fachm\u00e4nnische Reiseerfahrungen machen die Runde. Ansprechende Romantik-Hotelanlagen und die wiederkehrenden Photovoltaikanlagen brachten unsere Bus-G\u00e4ste ins Schw\u00e4rmen.<br>Erst hier schnallte ich eigentlich, das es ja Sigi 14 war, der mit Ruedi den Event schon reko&#8230; hatte.<br>Aufgefallen war mir dies, als sich Ruedi (Fahrer) und Sigi (Beifahrer) wegen einer engen Streckenstelle im Stile von WRC-Fahrer Unterhielten resp. einige Wegstrecken bereits kannten.<br>Hier sei ein kleiner Exkurs erlaubt, welcher die Funktion eines offiziellen DR\u00dc-Ausflugsbeifahrers im Gafner-PW-Fahrschein-Hundertpl\u00e4tzer erl\u00e4utert: der Beifahrer muss daf\u00fcr sorgen, dass der Fahrer beim Starten den Fahrtenschreiber EIN-schaltet und beim Parkieren AUS-schaltet.<br>Dialoge im DR\u00dc zwischen dem besagten Fahrer und Beifahrer verlaufen erfahrungsgem\u00e4ss seitjeher: Fahrer zum Beifahrer: &#8222;Du m\u00fcsstest mir noch sagen, das ich den Fahrtenschreiber Ein- re. ausschalten soll!&#8220; Beifahrer &#8222;Ach ja, du musst den Fahrtenschreiber noch&#8230;&#8212; i like!\u201c<br>Echt, das ist Kult! DR\u00dc-Kult in seiner reinsten Form.<br>Der Schwarzwald wurde immer b\u00e4umiger (ich finde dieses Wort irgendwie witzig, [ich auch Anmerkung des Lektors]) und wir hatten tats\u00e4chlich die Bef\u00fcrchtung, dass uns L\u00fctzu in voller Freude, weil beruflich ein Holzwurm und K\u00fcnstler im Umgang mit dem STIHL-S\u00e4gewerk, abhaut um mal ein anst\u00e4ndiges Schweizerkreuz in den Schwarzwald mittels Rodung zu s\u00e4gen.<br>Wir ereichten irgendwann nach unz\u00e4hligen B\u00e4umen und vielen H\u00e4usern mit montierten Solaranlagen, sodann die Passh\u00f6he. Der Pass, welcher die beiden Bundesl\u00e4nder &#8230;.. trennt. Mittig positioniert den Gasthof&#8220;&#8230;.. Mit dem Gasthof..Adler. &#8230;&#8230;.f\u00e4bu wie hie\u00df der&#8230;&#8230;.?&#8230;.<br>Gest\u00e4rkt durch Hopfen und Malz konnten die Zimmer bezogen werden und man konnte sich f\u00fcr den anstehenden 5-G\u00e4nger frisch machen.<br>Von den Wirtsleuten wurden wir in erfreuter Gastlichkeit nach Schwarzw\u00e4lder kulinarischer Tradition verw\u00f6hnt. Einige von uns rundeten die erfreute Speise mit einem Dominikanischen Stumpen gen\u00fcsslich ab.<br>Ersch\u00f6pft vom adrenalingeladenen Tag, machte man sich auf den Weg ins Schlafgemach und war erfreut von dem, was uns am 2.Tag erwartete. Einige tauchten ein in die spannenden Reportagen auf N24, andere wiederum nutzten die Uhrzeit, um erfahrungsgem\u00e4ss die Reserven f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag aufzuladen.<br>Tag, 2: 17 Adrenalin-Junkies<br>Nach einem gro\u00dfz\u00fcgigen Fr\u00fcst\u00fccksbuffet konnten wir gest\u00e4rkt die Fahrt in Angriff nehmen.<br>Wiederum ging die Fahrt durchs Erzgebirge im sch\u00f6nen Schwarzwald Richtung A5 nahe Freiburg. Als wir bei einer Schnellstrasse abbogen und das &#8222;Go Kart&#8220;-Schild entdeckten, schlug mein Formel 1 Herz h\u00f6her und ich freute mich strahlend auf die zahlreichen Duelle auf der Piste. Jipehh!<br>Wir vom DR\u00dc sind ja eigentlich schon recht gute Racer, denn wir haben schon einige Events mit ein paar Runden Go-Kart hinter uns. Heute aber, sollte es sich aufgrund der aufziehenden Regenwolken besonders speziell werden. Die Hoffnung auf ein Regenrennen keimten auf. Zuerst aber durften wir die K\u00fcnste eines Hobby-Racers bestaunen und konnten uns die Ideallinie bei trockenen Bedingungen etwas einpr\u00e4gen. Daraufhin geh\u00f6rte die Piste einem kleinen Knirps, wobei sein Vater wohl mehr Freude am\u00a0modifizierten\u00a0Kart resp. Rasenm\u00e4her hatte, als der Junge. Nach zwei Runden haute es Junior jedenfalls in Runde Drei schon mal ordentlich weg. Er ist in dieser Kurve nicht der einzige an diesem Tag.<br>Langsam konnten sich nun die 17 Schumis vom DR\u00dc bereit machen. es wurde Ausschau nach seiner Lieblingsnummer gehalten und so lief das Einsteigen in die Karts recht gesittet ab. Sodann konnte es losgehen. Geplant waren zwei Turns \u00e0 30 minuten wobei wir im ersten Turn doch auf schnelle Runden fahren wollten.<br>Die meisten Karts liefen recht ordentlich und es gab bereits nach wenigen Minuten tolle Duelle.<br>Einzig gab es einige Verst\u00e4ndigungsprobleme beim \u00dcberholen. Einige hatten das Kleingedruckte vor dem Rennen beim Setzen der Untschrift \u00fcberseh&#8217;n wo u.a. geschrieben war, das in den Kurven nicht \u00fcberholt werden soll. Nun, wo den sonst? Auf jedenfall blieben die Karts ganz und es gab keine Blessuren. Die Zeit verging sehr schnell und schon standen wir wieder in der Boxengasse und kriegten eine verdiente Pause.<br>Die Wetterpropheten unter uns sollten recht behalten. Es begann nach kurzer Zeit zu regnen, was das Zeug hielt. Vor dem n\u00e4chsten Turn wurden nun leider nur die Regenkleider aufgezogen. meine Hoffnung, das ich meinen Kart Nr. 15, den ich in die erste Startreihe qualifiziert hatte, nun von meiner ertr\u00e4umten Boxencrew auf Intermediate gesetzt wird, war definitiv nur ein Traum.<br>So standen wir wiederum in der Boxengasse. Wer nach dem Warten auf den Start nicht nass wurde, der wurde es nun sp\u00e4testens in den ersten 15 Minuten, wo wir ein Qualifying um das Starterfeld bei Regen herausfahren wollten. Einige hatten die Karts auf dieser Seifenpiste recht gut im Griff und es durchwischte unsere alten Bestzeiten und das Ranking massiv. Cool war es auf jeden Fall.<br>Beim Start zum Rennen gingen fast alle auf volles Risiko. 17 Adrenalinjunkies und jeder wollte in den ersten Kurven Pl\u00e4tze gut machen. Nun, meine Wenigkeit musste die ver\u00e4nderte Pistensituation mehrmals sich von der Piste drehend erfahren. So entschloss ich mich, mehr auf Powerdrifts und Outbackfahrten zu setzen, und lernte die pistennahe Zone und deren Pf\u00fctzen recht gut kennen.<br>Schlussendlich gewann Erfahrung und Alter vor junger Kontrolle und Jungen bis Alten massivem \u00dcbermut&#8230; He he he es war aber etwas vom genialsten, was ich mit dem DR\u00dc in den letzten Jahren erleben durfte.<br>Frisch angezogen und gest\u00e4rkt durch einen Hopfentee ging&#8217;s zur\u00fcck in den Blackwood-Forest.<br>Nach kurzen intensiven Schilderungen von hei\u00dfen Duellen, scharfen Piruetten und erlebten Crashes, nutzen wir die verbleibende Fahrt f\u00fcr ein kleines Nickerchen.<br>In unserer Unterkunft angekommen ging&#8217;s erstmals darum, die durchtr\u00e4nkten Klamotten fachm\u00e4nnisch aufzuh\u00e4ngen, damit diese w\u00e4hrend der \u00dcbernachtung noch etwas trocknen konnten.<br>Daraufhin gaben sich einige den Karten und W\u00fcrfeln hin, einige vergn\u00fcgten sich mit N24-Reportagen oder hauten sich noch ein bisschen aufs Ohr.<br>Wer im Wirtsraum anwesend war, konnte bei den Vorbereitungen des am Abend stattfindenden Hochzeitsessens beiwohnen. Wurden doch hier im gesch\u00e4tzten 10-Minuten-Takt Kuchen von G\u00e4sten gebracht. Was f\u00fcr ein opulentes Kuchenbuffet!<br>Wir jedenfalls begannen dann unseren Abend mit einem weiteren sehr guten Mehrg\u00e4nger, der wiederum mit einem leckeren Dessert abgerundet wurde.<br>Beim anschliessenden Jassen oder W\u00fcrfelen wurden noch bis tief in die Nacht neue Sieger erkoren und Pl\u00e4ne und Ideen f\u00fcr die pers\u00f6nliche oder wackere Zukunft philosophiert.<br>Tag 3: der Regen<br>Ja und genau der Regen machte am Sonntag halt leider ein Strich durch Ruedis Planung, so dass wir uns entschlossen, nach dem wiederum gro\u00dfz\u00fcgigen Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffet zur\u00fcck in die Schweiz zu fahren.<br>So ging leider das letzte DR\u00dc-Weekend unter der Organisation von Ruedi sehr rasch zu Ende und wir trafen zeitlich zum Formel 1 Start in Thun an.<br>Es bleibt der Dank an Dich, Ruedi, f\u00fcr das top organisierte Weekend und das wiederum sensationell zusammengestellte Programm.<br>&#8212;<br>Ps:<br>Im Namen des DR\u00dc und unter Zwang von Pauli F\u00e4bu \ud83d\ude09 habe ich sehr gerne diesen Bericht zusammen getextet, aufgeteilt in 3 Tage, geschrieben auf iPad mit l\u00e4sstiger Besserwisser-Textkorrektur, erstellt in der Strandbar auf Sardinien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-black-background-color has-text-color has-background\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/BbDofU1xgCHt6beV6\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 1: Blackwood-Forest &#8230;und pl\u00f6tzlich ging&#8217;s doch schneller vorbei als gedacht. 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