{"id":133,"date":"2023-01-15T11:00:42","date_gmt":"2023-01-15T10:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=133"},"modified":"2023-01-15T15:07:13","modified_gmt":"2023-01-15T14:07:13","slug":"drue-weekend-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/3nach3.ch\/?page_id=133","title":{"rendered":"DR\u00dc WEEKEND 2009"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-luminous-vivid-amber-background-color has-text-color has-background\"><strong>R\u00fcckblick auf das DR\u00dc-Weekend 2009<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">(Auf vielseitigen Wunsch nicht in berndeutsch)<br>Diesmal warn wir in \u00d6sterreich unterwegs. Des hamm wir gleich an der Sproch angmerkt, des die nid so ticken wie wir. &#8222;Paast scho&#8220; hamms imma wieder gsagt. Obs wirklich paast oder ned, des isch Wurscht.<br>Sie hamm auch Bergn, und zwa vuile, so wie wir. Aber die B\u00e4ime san nu Tannen und im gaanzn Tal hamms Elektrokabel hingh\u00e4nggt. Waarscheinlich ned f\u00fcr uns. Wir brauchten n\u00e4mlich keene Energie, die hmm wir selber mitbrocht. Wir hamm ja unsre Mussgln braucht, und des \u00fcbers ganze Wochenende.<br>(alles Weitere zum Schutze Eurer Lese- und meiner Schriebnerven in Hochdeutsch).<br>Die ersten beanspruchten Muskeln waren diejenigen des Ges\u00e4sses. Eine Autofahrt von Thun ins Tirol dauert gute vier Stunden. Am Freitag, 28. August 2009, 07:45 Uhr beim Sammelpunkt am Bahnhof Thun stand sogar der lernf\u00e4hige Ca.\u2011L\u00fctzu rechtzeitig auf der Matte. Mit Minicar (R\u00fcedu&#8217;s Drive) und Espace (Sigi&#8217;s Drive) ging&#8217;s wie gesagt ostw\u00e4rts. Einer hatte schon nach einigen Metern Fahrt Muskelkater am Ges\u00e4ss: K\u00f6ile. Er h\u00fcpfte darum wie wild im ganzen Fahrzeug umher und verlustierte sich mit den anderen Fahrg\u00e4sten. Ob&#8217;s jedem gefiel? &#8222;Paast scho&#8220;, gell K\u00f6ile.<br>In Thurau, das ist eine Autobahn-Rastst\u00e4tte \u2011 liegt zwar im Kanton SG, aber geh\u00f6rt nach Tobi (aus AR) eigentlich schon zum Ausland &#8211; gab&#8217;s einen ersten Kaffe sowie Ges\u00e4ssmuskel entspannen. Weiter \u00fcber die Grenze bei Lustenau, vorbei an Feldkirch Richtung Tirol. Die haben in \u00d6sterreich sogar Tunnels. Der Alberg-Tunnel ist knapp 14 km lang und vermutlich von Schweizern gebaut\u2026<br>Erstes Ziel war Hoch-Imst. Die bieten dort nebst restlos planiertem Skigebiet eine flotte Rodelbahn, 3,5 km lang auf 500 m H\u00f6hendifferenz, mit zahlreichen Kurven und Wellen.<br>Die n\u00e4chsten Muskeln, welche zum Einsatz kamen, waren diejenigen der Arme. Bremsen ist was f\u00fcr Weicheier. Solche gibt&#8217;s im DR\u00dc (fast) keine, und so mussten f\u00fcr eine ungebremste, etwa 8 Minuten dauernde Fahrt die Bremshebel dauernd nach vorne gedr\u00fcckt gehalten werden.<br>Die Bahn war wirklich intelligent angelegt. Unten angekommen, befanden sich bei mir jedenfalls alle Wirbel des R\u00fcckens wieder einigermassen in einer Senkrechten. Das war unterwegs nicht immer so.<br>Da einige Passagiere aus Angst nur im Schneckentempo rodelten, w\u00e4re beim Hinterherfahren der ungebremste Spass nicht m\u00f6glich gewesen. Als wir an der Reihe waren, musste der Kontrolleur beim Start auf Anraten von Ruedi pl\u00f6tzlich eine Rauchpause einlegen. Die Bahn war sp\u00e4ter somit frei f\u00fcr die Wild-Boys aus der Schweiz. &#8222;Paast scho&#8220;, hat der Starter gesagt, als er f\u00fcr seine Tat ein Trinkgeld empfangen hat\u2026<br>In Landeck befand sich unser Basis-Lager. Es hiess Hotel Mozart. Eine flotte Unterkunft war&#8217;s mit Sauna, Hallenbad, einer nicht kompletten Bar sowie einem gem\u00fctlichen Grillabend. Fleisch soweit der Magen sehen kann. Da m\u00fcssen DR\u00dc-Jungs nicht zweimal hinh\u00f6ren, aber mehrmals zulangen. Doch vorher hat uns Ruedi zu massvollem Tun ermahnt, der n\u00e4chste Tag w\u00fcrde sicher kommen\u2026<br>Am Samstag ging&#8216; bei Zeiten los. Nach kurzer Fahrt erreichten wir in Silz ein Outdoor-Event Canter. Morgens stand die &#8222;Rafting Tour 2, auf der \u00d6tztaler Ache&#8220; auf dem Programm, eine &#8222;Halbtagestour f\u00fcr Fortgeschrittene mit Schwierigkeitsgrad 4+ (schweres Wildwasser)&#8220;. Ja, ja, wir lassen uns nicht lumpen, wir haben die Muskeln ja schliesslich selber mitgebracht. Zuerst ben\u00f6tigten wir diese f\u00fcr das elegante Einsteigen in den Neopren-Anzug. Jetzt kommt&#8217;s: &#8222;Paast scho&#8220; hat der Einkleider beim Anblick von Jumbo gesagt. Und tats\u00e4chlich\u2026<br>Jetzt heisst es Paddeln auf Kommando und Nicht-Paddeln auch auf Kommando. Bl\u00f6d war nur, dass ob dem Wellengang das Paddel manchmal gar nicht bis ins Wasser reichte. Diese Luftschw\u00fcnge waren ganz lustig anzusehen.<br>Drei Boote mit je sechs wackeren Wikingern sowie je zwei Guides waren unterwegs. Zur Sicherheit kam noch ein Kajakfahrer mit. H\u00e4tte mich gewundert wie der im Havariefall unseren Jumbo aus dem Wasser gezogen und aufgeladen h\u00e4tte. Aber der Havariefall ist nicht eingetreten, dank der Disziplin der DR\u00dc-Jungs. Die Guides verstanden es, unsere Boote immer so auf die Wellen zu steuern, dass immer mindestens ein Wikinger eine kr\u00e4ftige Dusche samt Mundsp\u00fclung verabreicht bekommen hat.<br>Sp\u00e4ter als wir in den gem\u00e4chlichen &#8222;Inn&#8220; einbogen, war es dann vorbei mit der Disziplin. Entern, Rammen und \u00c4hnliches nahm \u00dcberhand. Aber was soll&#8217;s. Kinder\u2026 Das Wasser war \u00fcbrigens 4 cm kalt.<br>Gest\u00e4rkt von einem leckeren Barbecue mit einem noch leckereren Barbecue-S\u00f6sschen zu Mittag klemmten wir uns abermals in einen Neopren-Anzug. (Hach, diese tollen Figuren\u2026 aber lassen wir das). N\u00e4chster Programmpunkt war eine Canyoning-Tour.<br>Diese h\u00e4tte beinahe nicht stattgefunden. Wir bestiegen einen nicht mehr ganz tauglichen Kleinbus, welcher von einem definitiv nicht mehr tauglichen Fahrer gelenkt wurde. Warum um Gotteswillen baut ihr \u00d6sterreicher eigentlich Berge, wenn ihr sie dann doch nicht befahren k\u00f6nnt? &#8222;Paast scho&#8220;, hat der Fahrer gesagt und legte den zweiten gang ein, was an der Sache nicht wirklich viel \u00e4nderte.<br>Doch noch irgendwie am Ausgangspunkt der Canyoning-Tour angekommen, tummelten wir uns schon bald in einem Bach mit Felsen zum darauf Abrutschen und Felsen zum Herunterspringen und Felsen zum Abseilen. Tja, allerlei Muskeln mussten wieder Einsatz leisten. Am Meisten waren aber doch die Backenmuskeln vom Lachen und &#8222;Plagiere&#8220; beansprucht.<br>Sorry \u00d6sterreich, Boggera im Tessin vor zwei Jahren war besser. Aber eine gute Leistung war trotzdem gefragt. Jeder hat gek\u00e4mpft und geackert was das Zeug h\u00e4lt und was der Neopren-Anzug zuliess. Das Wasser war aber immer noch 4 cm kalt.<br>Die M\u00fcdigkeit war uns abends anzumerken. Nach einem gediegenen Nachtessen mit einem guten Tropfen Wein (woher er kam, wusste die Serviertochter nicht genau: &#8222;Paast scho&#8220;) liessen wir den Tag sittsam ausklingen. Zum Beinahe-Nichtstun gesellten sich Plaudern \u00fcber das Geleistete, Siegeszigarre rauchen und sich der Flatulenz hingeben\u2026<br>Der Sonntag gestaltete sich sehr gem\u00e4chlich. Es herrschte die obligate Spielsucht (aber ohne P\u00e4scu kein Poker!) sowie Drang nach noch mehr Wasser im Hallenbad und W\u00e4rme in der Sauna. Auf der R\u00fcckreise war es im Car, wen wundert&#8217;s, ziemlich ruhig. Einzig K\u00f6ile\u2026<br>Weekends, organisiert von R\u00fcedu, halten immer was sie versprechen. Dieses Jahr war es nicht anders. Danke tausendmal. Das Wetter spielte eine untergeordnete Rolle. Das Einzige, was R\u00fcedu n\u00e4mlich nicht organisieren kann. &#8222;Paast scho&#8220;.<br>6. September 2009 \/ sigi14<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-background-color has-background has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/HAfgCySvZa4tfrjJ6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FOTOS<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckblick auf das DR\u00dc-Weekend 2009 (Auf vielseitigen Wunsch nicht in berndeutsch)Diesmal warn wir in \u00d6sterreich unterwegs. Des hamm wir gleich an der Sproch angmerkt, des die nid so ticken wie wir. &#8222;Paast scho&#8220; hamms imma wieder gsagt. Obs wirklich paast oder ned, des isch Wurscht.Sie hamm auch Bergn, und zwa vuile, so wie wir. 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